Wir in Jesendorf : Stets auch ein Herz für die Kommune

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Wariner Pflanzenbau mit Sitz in Trams setzt auf Nachhaltigkeit nicht nur bei den Böden.

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24. Januar 2016, 17:50 Uhr

Seit 2004 hat die Wariner Pflanzenbau eG ihren Sitz in Trams-Ausbau. „Zuvor waren wir in Mankmoos, hier in Trams gibt es seit 50 Jahren schon den Wirtschaftshof mit der Getreidelagerung und -trocknung“, so Wolf-Dietmar Vetter. Seit 1. September 2003 ist er Vorstandsvorsitzender der „Pflanze“, wie es vor Ort kurz und bündig heißt.

Vetter: „Vor zwölf Jahren hätten wir investieren müssen ins Mankmooser Büro. Und so fiel die Entscheidung pro Trams. Wir haben es nie bereut.“ Dabei spielte auch der Standortfaktor eine wichtige Rolle. „Die Anbindung ist gut“, betont er und verweist „auf die Hafen-Nähe nach Wismar über die Autobahn“. Die A 14 mit der Auffahrt Jesendorf liegt vor der Haustür.

Zwar hätte der Wariner Bürgermeister seinerzeit den Umzug „etwas bedauert. Aber es gibt für Warin dadurch keinen finanziellen Nachteil. Es erfolgt auch weiterhin eine Zerlegung bei der Gewerbesteuer zwischen Warin und Jesendorf“, so Vetter. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Daniel Bohl aus Büschow bildet der in Warin wohnende Vetter seit 2003 ein eingespieltes Leitungs-Duo.

Aktuell hat der Betrieb 22 Vollzeit-Beschäftigte, „zum 1. Januar 1990 hatte die damalige Pflanzenproduktion 240 Beschäftigte“, bemerkt Vetter. 30 Jahre sei er in dem Beruf tätig und habe es nie bereut. „Die Frau sagt schon, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Vetter und schmunzelt. Aufgewachsen in Langen Brütz, ist Wolf-Dietmar Vetter quasi damit groß geworden. „Zu Hause wurde Landwirtschaft gelebt, die Großeltern hatten 1923 einen Hof“, erzählt er.

So ist es nur folgerichtig, wenn der Chef der Wariner „Pflanze“ mit Sitz in Trams als sein Credo verkündet: „Bodenständigkeit, als Betrieb in den Dorfern verwurzelt und sich einbringen.“

Und so ist der Betrieb stets zur Stelle; führt seit 20 Jahren den Winterdienst in den Kommunen durch, ist bei den Kirchenbauvereinen in Jesendorf, Bibow und Warin ebenso eingebunden wie bei Dorffesten oder kleinen Feiern. „Dabei helfen wir mehr mit Technik als mit Geldscheinen“, ergänzt Vize Bohl. So habe man bei der Wege-Reparatur oft geholfen.

Das vorrangigste neben dem „nachhaltigen Wirtschaften über Generationen“ ist für Vetter, dem Bauern mit Leib und Seele, eines: „Menschen eine lohneswerte Arbeit geben.“ Dies ist besonders wichtig in einer strukturschwachen Region wie Jesendorf…  

 

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