Mustin : Gemeinde steht hinter ihrer Wehr

Nach der Jahreshauptversammlung hatten sich die Mustiner Kameraden für ein Gruppenbild aufgestellt.
Nach der Jahreshauptversammlung hatten sich die Mustiner Kameraden für ein Gruppenbild aufgestellt.

Mustiner ringen seit acht Jahren um ein neues Tanklöschfahrzeug – ein Thema auf der Jahreshauptversammlung

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13. Februar 2018, 05:00 Uhr

Wann kommt das neue Tanklöschfahrzeug? Die Frage hätte auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mustin eigentlich kein Thema mehr sein sollen, hatten die Feuerwehrmänner doch noch im November bei der Übergabe eines Fördermittelbescheids durch den Landkreis an die Gemeinde gehofft, „das Fahrzeug im Februar 2019 auf dem Hof zu haben“, wie Bürgermeister Berthold Löbel im vergangenen November in der SVZ zitiert wurde.

Doch ein neues Fahrzeug ist weiter Fehlanzeige. „Wir sind eine Gemeindewehr, mit einer Kameradin und 19 Kameraden. Flächenmäßig haben wir mehr als 26 Quadratkilometer zu behüten sowie 344 Einwohner in fünf Ortsteilen zu beschützen“, bilanzierte Wehrführer Michael Kunst auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabendabend im Gemeindehaus und setzte nach: „Das Ganze versuchen wir mit unserem fast 50-jährigen Partner auf vier Rädern“. Kunst erinnerte unter anderem an das 70. Gründungsfest der Feuerwehr im vergangenen Juli, an die Ehrungen, Beförderungen sowie den Segen und das „Musik-Geschenk“ von Pastor Siegfried Rau. Schade sei gewesen, dass Wehren trotz Zusage nicht daran teilgenommen hätten.

Mehrere Kameraden haben in 2017 Lehrgänge besucht, unter anderem Brayn Bade und Jonas Wagner den Truppmannlehrgang bestanden. Christoph Renner will den Gruppenführerlehrgang absolvieren. Mit Schnittschutzhosen, Helmen, Visieren und Hosen für die PA-Träger (Pressluftatemträger) hat die Feuerwehr zusätzliche Dienstkleidung erhalten. „Alle Kameraden sind mit den neuesten Helmen ausgestattet. Danke an die Gemeindevertretung, wo wir immer Rückhalt bekommen“, erklärte der Wehrführer.

Deutliche Worte fand er zum Thema Feuerwehrnachwuchs: „Keiner möchte ehrenamtlich tätig werden, es fehlt der heutigen Bevölkerung an Courage.“

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