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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 13:07 Uhr

Dabel : Geldspritze für Bewegungsraum

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Kindertagesstätte „Kunterbunt“ in Dabel erhielt über 1500 Euro aus der Aktion „Spielen, aber sicher“ der VR-Banken.

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 18:29 Uhr

Es gibt an jeder Ecke was zu tun. Martin Siegert, Geschäftsführer beim ASB-Kreisverband Schwerin-Parchim, macht sich keine Illusionen. Der Arbeiter-Samariter-Bund hat zum 1. Juni vorigen Jahres die Kindertagesstätte „Kunterbunt“ in Dabel von der Volkssolidarität übernommen. Die Fassade ist inzwischen gemacht. „Wir dachten, das ist eine schnelle Malerarbeit. Aber beim Abspritzen lösten sich Teile vom Putz, so dass der erst einmal ausgebessert werden musste.“

Jetzt kann ein weiterer Schritt folgen. Dafür erhielt die Einrichtung gestern eine Geldspritze von den Volks- und Raiffeisenbanken. Auf dem symbolischen Scheck, den Jane Steinberg, Geschäftsstellenleiterin in Warin, und Nicole Koepcke von der VR-Bank in Güstrow, die vorige Woche mit der in Wismar zur größten Genossenschaftsbank in MV fusionierte (wir berichteten), stehen exakt 1548,34 Euro.


Ausgewählt unter mehr als 50 Bewerbungen


An der landesweiten Aktion „Spielen, aber sicher“, die die VR-Banken jährlich durchführen, können sich Kindertagesstätten und Schulen, aber auch Kommunen und soziale Träger beteiligen. In Güstrow gingen jedes Jahr über 50 Bewerbungen ein, sagt Nicole Koepcke. Daraus würden fünf bis sechs ausgewählt und diese vor Ort von Fachleuten der Firma „Spiel und Raum“ beurteilt. Nach den finanziellen Möglichkeiten erhalten zwei, drei Bewerber Geld, das „aus mehreren Töpfen“ fließt, so Koepcke. Daher auch die krumme Summe auf dem Scheck. In diesem Jahr wurde noch eine Einrichtung in Krakow am See bedacht.

In Dabel hatte die stellvertretende Kita-Leiterin Sabine Gerwien den Anstoß gegeben. Sie war in der Zeitung auf die Aktion gestoßen. „Wir haben dann gemeinsam überlegt, womit wir uns bewerben. Wir brauchen so vieles. Ich habe die Platten auf unserem Hof fotografiert, der besonders dringend gemacht werden müsste. Da wurde immer nur geflickt“, so Gerwien. Im Oktober 1973 wurde die Einrichtung eröffnet, und seitdem liegen die Platten schon.

Weil der Träger „vor dem Winter keine Baustelle“ aufmachen will, im Frühjahr aber weitere Maßnahmen anstehen, wie der Geschäftsführer sagt, wird das Geld nun umgehend für einen anderen, ebenso dringenden Zweck verwendet: „Wir werden unseren Bewegungsraum im Obergeschoss neu gestalten.“ Der sei bei den Kindern sehr beliebt, aber nicht mehr zeitgemäß. Der soll noch zum Winter fertig werden.

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