Sternberg : Geld für Unterhalt sichern

Jeder Euro zählt bei Kontopfändungen.
Jeder Euro zählt bei Kontopfändungen.

Schuldnerberater helfen beim Pfändungsschutzkonto

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18. März 2019, 05:00 Uhr

Ein Pfändungsschutzkonto, auch kurz P-Konto genannt, kann jeder bei seiner Bank beantragen. Ein Giro-Konto kann dazu umgewandelt werden. Damit sind dann im Ernstfall 1133,80 Euro im Monat vor Kontopfändungen sicher. Wer aber einen höheren Betrag absichern will, weil er sich nicht nur um sich selbst, sondern auch noch um andere Menschen wie Ehegatten oder Kinder kümmern muss, benötigt eine Bescheinigung.

Die Schuldnerberatungsstelle der Diakonie in Parchim, Sternberg und Crivitz darf solche Bescheinigungen ausstellen. Im vergangenen Jahr erledigten das die beiden Schuldnerberaterinnen Anette Zimmermann und Margitta Sand 108-mal. Das sind etwas mehr als 2017.

Mithilfe der Bescheinigung steigt der Freibetrag beispielsweise auf 1560,51 Euro, wenn der Kontoinhaber für einen Ehegatten unterhaltspflichtig ist. Bei fünf Unterhaltspflichten beträgt die Summe 2511,43 Euro. Wobei das Kindergeld zusätzlich angerechnet wird.

Damit die Schuldnerberaterinnen diese Bescheinigung ausstellen können, müssen die Betroffenen eine ganze Reihe von Nachweisen vorlegen.

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