zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 19:26 Uhr

Brüel : Gäste durften fast überall mitmachen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Tanzworkshop, Imkerstand, Sportspiele: Beim Tag der offenen Tür an der Regionalen Schule gab es viele Angebote.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Mit seiner Breakdance-Vorführung am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der Regionalen Schule Brüel ertanzte sich Oliver Spalkhaver nicht nur Anerkennung beim gleichaltrigen Publikum. Der Sechstklässler machte wie auch Lucas Kretzschmar aus der Fünften, der als Zauberer auftrat, und die Linedancer aus den Klassen fünf bis sieben, neugierig auf die weiteren Angebote an diesem Tag. Viele Stationen und fast alle zum Mitmachen, hatten Schüler mit Unterstützung von Lehrern vorbereitet. Wie beispielsweise einen Tanzworkshop, Sportspiele, eine Kunstausstellung, ein virtuelles Bienenhaus, mathematische Spiele...

Wer z. B. einen umweltfreundlichen Stoffbeutel bedrucken wollte, fand bei den Sechstklässlern Sebastian Janetzki und Oliver Spalkhaver Hilfe. Das nutzten auch Gisa Kindermann, deren Sohn Marten in der Schule lernt und Tina Ogorreck, deren Sohn Karl hier Schüler ist. Sich an diesem Vormittag in der Schule umzuschauen, war für beide selbstverständlich, zumal sie auch im Elternrat aktiv sind.

Nico Motullo aus Klasse 7 beschäftigt sich im Wahlpflichtunterricht mit der Imkerei und war am Sonnabend gern bereit, sein Wissen weiterzugeben. „Mir macht das Imkern Spaß, man ist draußen und hat auch mit Bienen zu tun“, begründete er. Zum Imkerstand war auch Anett Jasinski aus Langen Jarchow mit Sohn Tim gekommen. Der Neunjährige geht in die vierte Klasse. „Mal schauen, ob er sich fürs Imkern interessiert“, so die Mutter. Beide ließen sich von Rita Klammer vom Imkerverein Anschauungsmaterial erklären und erfuhren auch, dass ab Frühjahr die Imkerklasse wieder ein eigenes Bienenvolk hat.

Die Zusammenarbeit mit dem Imkerverein sieht Schulleiterin Christina Schuhmann als etwas Besonderes an ihrer Schule. Alle Schulprojekte hätten deshalb im weitesten Sinne auch etwas mit Bienen zu tun, erklärte sie. Von vielen anderen Bildungseinrichtungen unterscheidet sich die Brüeler ebenso durch den Blockunterricht von 80 Minuten. „Die Zeit, die wir dadurch einsparen, wird genutzt als individuelle Lernzeit; für Hausaufgaben, zur Förderung von Schülern oder Vorbereitung auf Klassenarbeiten. Es ist normale Unterrichtszeit“, so Schuhmann. Nach den Winterferien gibt es für die Neuntklässler auch wieder den Praxistag. Zunächst gehen die Schüler für eine Woche in einen Betrieb, um ihn kennen zu lernen, dann immer freitags.

Dem Tag der offenen Tür voraus gegangen war in der vergangenen Woche ein Schnuppertag für die Viertklässler, der „immer kurz vor Ende des ersten Schulhalbjahres angeboten wird“, so Schulleiterin Christina Schuhmann. In der Regionalen Schule lernen 114 Kinder und Jugendliche.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen