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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 04:44 Uhr

Blankenberg : Für Misch-Mahlzeit ausreichend

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Pilzsachverständiger Reinhold Krakow war mit einer Gruppe im Revier Weiße Krug unterwegs. Neufunde wurden kartiert

von
erstellt am 10.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Im August beginnt allmählich die Hauptsaison für Pilze. „Typisch für diese Wachstumsphase in der heimischen Pilzwelt sind viele, teils seltene Röhrlinge aus der Verwandtschaft der Steinpilze. Pfifferlinge haben nun ihr Jahresmaximum erreicht und können auf nährstoffarmen Böden unter Buchen, Eichen, Birken, Kiefern und Fichten gefunden werden. Es gibt viele bunte Täublinge und reichlich Wulstlinge. Unter ihnen, neben essbaren Arten auch gefährliche Giftpilze wie der Grüne Knollenblätterpilz, den jeder Sammler unbedingt kennen sollte“, sagt Pilzsachverständiger Reinhold Krakow. Um Pilze kennen zu lernen und unterscheiden zu können, sei eine geführte Lehrwanderung bestens geeignet.

Die jüngste von ihm organisierte führte durch das Revier Weiße Krug bei Friedrichswalde. „In den eigentlich vielseitigen Buchenbereichen mit alten Eichen am Ufer des Labenzer Sees war es an diesem Tag leider sehr pilzarm, aber in den sandigeren Nadelwäldern konnte dann doch noch einiges entdeckt, vorgestellt und besprochen werden“, resümiert er. Zudem gab es Neufunde für die Kartierung, aber auch „die Kochtopf–Mykologen kamen zumindest ansatzweise auf ihre Kosten“.

Für eine Überraschung sorgte gleich zu Beginn der Tour Klaus Warning, Pilzberater in Bützow. „Im Kofferraum seines Autos hatte er neben zahlreichen Erdsternen auch in Mengen Würzige Tellerlinge, Büschel-Raslinge und einiges mehr zur Einführung dabei. Die Speisepilze darunter durften sich hungrige Pilzfreunde am Ende der Wanderung zusätzlich zu ihren gefundenen Esspilzen mitnehmen“, so Krakow.

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