Sternberg : Frühjahrsputz auf Fließgewässern

Mit der Strömung und bei Rückenwind war gemütliches Paddeln auf der Warnow zwischen Gustävel und Weitendorf angesagt.
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Mit der Strömung und bei Rückenwind war gemütliches Paddeln auf der Warnow zwischen Gustävel und Weitendorf angesagt.

Anpaddeln und Müllsammeln auf rund 50 Fluss-Kilometern. Viele Flaschen und ein Sack voller gebrauchter Windeln

svz.de von
10. April 2017, 05:00 Uhr

Im April ist es zur guten Tradition geworden, an vielen Orten die Natur von dem Unrat zu befreien, den bedenkenlos Menschen zurückgelassen oder entsorgt haben. Am vergangenen Freitagnachmittag war das Müllsammeln an den Uferbereichen der Fließgewässer im Naturpark Sternberger Seenland angesetzt. Die gemeinsame Aktion des Fördervereins Naturpark Sternberger Seenland e.V. und Anbietern von Kanutouren in der Region fand auch in diesem Jahr eine große Resonanz.

Der Koordinator der Aktion Jan Lippke von der Naturparkverwaltung konnte auf die tatkräftige Unterstützung von fünf Anbietern des Kanutourismus setzen, die mit Bereitstellung von 15 Kanus die Grundvoraussetzung für die gewässerseitige Uferreinigung schufen und deren Mitarbeitern professionell den über 30 Hobby-Paddlern und Naturfreunden mit Rat und Tat zur Seite standen. Rund 50 Fluss-Kilometer wurden befahren.

Auch das Wetter spielte mit. Es war nicht gerade strahlend frühlingshaft, eher wolkenverhangen mit kräftigen Windböen, ohne Regen. Es war ideales Wetter sich schön warm zu paddeln, die Natur zu genießen und mindestens immer mit einem Auge auf die „Sammelobjekte“ zu achten. Der Trend des Vorjahres setzte sich fort. Es gab weniger große Müllstücke. Flaschen überwogen. Ein geortetes „Großobjekt“ zwischen der Einsatzstelle Gustävel und Brücke Schönlage konnten die Besatzungen von drei Kanus nicht heben. Und ein Sack mit gebrauchten Windeln gehört wahrlich nicht in die Natur.

 
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