zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

25. Mai 2017 | 10:48 Uhr

Kaarz : Früchte im Schlosspark

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Projekt in Kaarz verknüpft Landschaft und Kunst

Unter dem Titel „Seltene Früchte“ haben im Frühjahr 2017 sieben Künstler Werke für den Kaarzer Schlosspark entwickelt. Bereits zum dritten Mal. „Das Projekt lädt dazu ein, den Ausflug in die Landschaft mit einem besonderen Kunsterlebnis zu verknüpfen“, sagt Ruzica Zajec. Sie gehört ebenso wie Cindy Schmiedichen, Marcus Schramm, Udo Rathke, Christin Wilcken, Paul Hoffmann und Broder Burow zu den Künstlern, die sich mit dem Assoziationsraum des Begriffs „seltene Frucht“ beschäftigt hatten.

Ruzica Zajec: „Früchte sind Sinnbilder des Lebens, sie stehen für Wachstum und Vitalität, aber auch für Verfall und Vergänglichkeit. Die Frucht bedeutet Reife und abgeschlossene Entwicklung. Sie trägt aber auch den Samen und ist damit zugleich Ausgangspunkt und Endstadium des pflanzlichen Lebens. Das Spektrum möglicher Auseinandersetzungen ist groß und bewusst offen gehalten. Die beteiligten Künstler haben mit ihrer jeweils eigenen künstlerischen Handschrift auf den Park von Schloss Kaarz reagiert“.

1869 erwarb Julius Johann Hüniken Gut Kaarz und ließ das Schloss erbauen. 1873 wurde nach Plänen von C. Ansorge der Park, eine naturgeschützte Oase mit seltenen Bäumen, angelegt.

Das Projekt „Das Grüne Zitat“ wurde von den Kaarzer Künstlern Ruzica Zajec und Broder Burow initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Schloss umgesetzt. „Zur Eröffnung am 28. Mai spricht die Rügener Galeristin Susanne Burmester. Die Ausstellung wird mit einem Katalog dokumentiert, der während der Ausstellung erscheint“, lädt Zajec gleichermaßen zur Eröffnung am 28. Mai um 18 Uhr oder zu einem späteren Besuch im Schlosspark ein. Die Objekte können bis zum 8. Oktober besichtigt werden.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen