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Wamckow/Kobrow : Frischer Sand für Spielplatz und am Hofsee

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Kommunaler Frühjahrsputz in Wamckow und Kobrow I sah viele Helfer im Einsatz. Besuch aus Schwerin hat Ideen für Spielplatz

Franziska (11) und Alexandra (9) leben in Schwerin. Doch in Wamckow kennen sich die Schwestern gut aus. Denn dort wohnt ihre Oma, die sie immer gern besuchen. So auch am vergangenen Samstag. Als Oma sich mit anderen Einwohnern zum Frühjahrsputz am Dorfgemeindehaus traf, war für die Mädchen ein Spielplatzbesuch eine gute Alternative. Klettern, rutschen und balancieren waren angesagt. Aber am liebsten wurde geschaukelt – je höher, je toller. Und dann von oben abspringen! „Wir finden, dass man am besten landet, wenn der Sand richtig tief ist.“ Diesen Verbesserungsvorschlag will das Duo bei Bürgermeister Olaf Schröder einreichen – in der Hoffnung, dass er bereits beim ihrem nächsten Besuch in Wamckow in die Tat umgesetzt ist.

Inzwischen war die Putztruppe am Dorfgemeindehaus in ihrem Element. Laub rechen, Beete jäten, Rasensteine freilegen, Stiefmütterchen einpflanzen. Derart herausgeputzt, kann das Frühjahr kommen.

In Kobrow I hatten sich vier Einsatztrupps formiert. Dort galt es, das große Pflanzrondell vor der Gerätehaus der Feuerwehr wieder auf Vordermann zu bringen. „Es wird durch das ganze Jahre ehrenamtlich betreut“, lobte Bürgermeister Schröder. Außerdem wurde die beliebte Sitzbank aus ihrem Winterlager geholt und aufgestellt.
Eine zweite Gruppe befreite die Wege auf dem Friedhof von Laub, obwohl das Gelände eigentlich der Kirchengemeinde gehört. Gesammelt wurde das Laub im Anhänger, den Helmut Jensen wie in jedem Jahr mit seinem betagten zugkräftigen „Famulus“-Traktor (1956) lenkte.

Im Schönfelder Weg kam der neue Gemeindearbeiter zum Einsatz. Unterstützt von einem Fachkundigen und etlichen Helfern, verpasste er den Straßenbäume dort einen belebenden Frühjahrsschnitt. Alle Aktiven trafen sich dann an der Badestelle des Kobrower Hofsees. Dort waren bereits einige Weiden abgenommen worden. Frischer Sand wurde geharkt und machte den Zugang zum Badewasser wieder attraktiv. Zum Abschluss wurden alle Helfer mit Getränken und Kuchen belohnt. „Wovon ich die ganze Aktion bezahlen soll, ist unklar, denn unser Haushalt ist immer noch nicht genehmigt“, verdeutlichte Olaf Schröder die aktuelle Lage der Gemeinde. 

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