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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 03:39 Uhr

Sternberg : Freude mit tierischen Erlebnissen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Das Sternberger Seniorenzentrum und weitere DRK-Einrichtungen hatten zum 17. Sommerfest eingeladen. Es wurde viel Abwechslung für alle geboten.

svz.de von
erstellt am 21.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Bei schönstem Sommerwetter – außer ein paar Tropfen zwischendurch – fand am Wochenende das 17. Sommerfest des DRK-Seniorenzentrums in Sternberg statt. Und nicht nur dessen Bewohner feierten, auch viele Gäste aus nah und fern waren gekommen. Eingeladen hatten wieder Senioren-zentrum, Sozialstation, Kinder- und Jugendhilfe sowie Ortsverein Sternberger Seenlandschaft des DRK. Schnell hatte sich der große Platz zwischen den beiden Häusern gefüllt.

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Nach der offiziellen Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe Wamckow nahm Bürgermeister Armin Taubenheim zunächst das Wort. „Oft stellt man sich die Frage, warum das DRK-Sommerfest überhaupt durchgeführt wird“, so das Stadtoberhaupt. „Wenn man jung ist, lächelt man oft über die Alten, über die Bewahrung von Traditionen oder über festgefügte Abläufe an Feiertagen. Doch wenn man älter ist, weiß man, wie wichtig Traditionen und Rituale sind. Denn diese sind Anker, sie sorgen für Verlässlichkeit und vermitteln Vertrautheit. Was viele schätzen.“ Dem konnte der DRK-Seniorenchor mit seinem Programm nur beipflichten.

Vom Lama-Besuch bis zum Blutcheck

Und dann trat er auf den Plan, der stolze Italiener Stefano, seines Zeichens ein Lama-Mann vom Kamelhof in Sternberger Burg. Für die Alten wie auch für die vielen Kinder ein erster Höhepunkt des Festes. Strahlende Gesichter überall. Der Besitzer Jens Kohlhaus wusste viel zu erzählen über diese kleine Kamelart. Und dann schickte er seine Tochter Maja mit Stefano an der Leine auf einen Rundgang zu den anwesenden Senioren. Manche trauten sich, den Langhaarigen zu streicheln. Andere wiederum schauten etwas verängstigt. Doch gefreut
haben sich alle.

Weiter im Programm ging es auf dem gesamten Gelände. Dort war zum Beispiel ein Stand der DRK-Sozialstation aufgebaut. Wer wollte, konnte sich von den Schwestern Monic und Julia Blutdruck und Blutzucker messen lassen. Diesen „kleinen Aderlass“ nahm auch Edith Neumann in Anspruch und war mit den Ergebnissen recht zufrieden. „Ich finde das Fest wieder ganz toll, bin jedes Jahr dabei“, erzählte sie und dass sie gleich nebenan wohne. „Die Organisatoren haben sich wieder viel Mühe gegeben und für Abwechslung gesorgt. Wenn man bedenkt, was das für Arbeit macht.“

Inzwischen hatte auf der provisorischen Bühne diesmal die Wariner Blasmusik Platz genommen und für Unterhaltung über die Mittagszeit gesorgt. Bestaunt von der zweijährigen Mia aus Sternberg, die stolz eine lange Salamiwurst hochhielt. „Haben wir bei der Tombola gewonnen“, wie der Papa erzählte.

Der nächste Gast auf der Bühne war besonders „zauberhaft“: „Do-Mix, seines Zeichens Zauberer und Bauchredner. Der gleich seine beiden Freunde, ein zum Flirten mit den Besuchern aufgelegter Drache namens Dina und Affe Tinko, mitgebracht hatte. Die Beiden trieben gar heftig ihre Späße mit dem Publikum und ernteten viel Beifall und Lacher dafür.

Und was wäre wohl ein Mecklenburger Fest ohne die „platte Sprache“. Es war das Duo„Klabunde und Klabunde“ (Papa Jürgen und Sohn Steffen), das sich als solches vorstellte und hinzufügte: „So wie der eine heißt, sieht der andere aus.“ Jürgen Klabunde war viele Jahre Schulleiter, Sohn Steffen anerkannter Karnevalist des SCC. Unter dem Thema „So sind Meckelbörger“ gaben sie viele Tipps in Sachen Lebensweisheiten. Zum Beispiel, wie man eine Ehe friedfertig am Laufen erhält. Jürgen Klabunde: „Ich sag zweimal am Tag, du hast recht, mein Schatz’. Das hilft immer“. De Meckelbörger seien eben treuer „as de Schwans“, die für ewig zusammenleben.

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