Sternberg : Freie Fahrt in beide Richtungen

Seit dem Wochenende geht es vom Sternberger Markt wieder durch die Luckower Straße zum Mecklenburgring.  Fotos: Rüdiger Rump
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Seit dem Wochenende geht es vom Sternberger Markt wieder durch die Luckower Straße zum Mecklenburgring. Fotos: Rüdiger Rump

Die Erneuerung der Erdgasleitung in Luckower Straße ist abgeschlossen und die Einbahnstraßenregelung seit dem Wochenende aufgehoben.

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16. November 2014, 17:59 Uhr

Termin gehalten: Die Erneuerung der Erdgasleitung in der Luckower Straße ist zum Wochenende abgeschlossen und die Einbahnstraßenregelung aufgehoben worden. Damit rollt der Verkehr wieder in beide Richtungen, Autofahrer müssen vom Markt aus über keine Schleich- oder Umwege. Die Einschränkungen für den Straßenverkehr waren bis zum 15. November genehmigt, wie SVZ vor knapp vier Wochen auf Anfrage in der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim erfahren hatte (wir berichteten).

Laut dem Energieversorger HanseWerk AG – bei Baubeginn noch unter dem Namen E.on Hanse – musste die alte Leitung ersetzt werden, um auch in Zukunft eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten. So wurden exakt 293 Meter Kunststoffleitung (PE) verlegt, die an sechs Stellen zwischen Mecklenburgring und Markt in das vorhandene Netz einzubinden waren, und zudem 33 Hausanschlüsse erneuert, bilanziert Bauleiter Frank Weinschröder von der Sternberger Firma Sandmann, die wie schon bei der Erneuerung anderer Erdgasstränge in der Altstadt mit den Bauarbeiten beauftragt war. Das Energieunternehmen hatte im Vorfeld den Investitionsaufwand mit 56 000 Euro angegeben.

„Im Großen und Ganzen lief es prima. Ich war positiv überrascht. Es hätte auch anders kommen können, wenn in der Altstadt die Straße aufgemacht wird“, so Weinschröder. Lediglich an der Großen und Kleinen Belower Furt sei es ziemlich kompliziert gewesen, Platz für die neue Leitung zu finden, die stets parallel zur vorhandenen verlegt wird, damit die Versorgung der Anlieger gewährleistet bleibt. Diese hätten übrigens nur einmal kurze Zeit kein Gas beim Einbinden der neuen Hausanschlüsse.

An den beiden genannten Stellen sei es „ganz schön eng“ geworden. „Dort liegen 16 Rohre mit neuen Kabeln in der Erde, die wohl Anfang der 90er hinein gekommen sind, und außerdem alter Kram samt Fundamenten oder ähnlichem“, erklärt der Bauleiter. Die Zeit, die dadurch mehr gebraucht worden sei, habe die günstige Witterung bis jetzt in den Herbst jedoch wettgemacht. „Die war für uns ideal. Die zwei Tage, die es mal geregnet hat, sind nicht der Rede wert.“

Über das Wetter war auch Peter Schulz froh, als er am Freitag den Gehweg wieder in den Zustand brachte, wie er vor den Bauarbeiten war. „Wir haben richtig Glück gehabt. Bei Regen hätte ich heute auch nicht pflastern können, das ganze Kiesbett wäre voll gelaufen“, meint Schulz mit Blick auf die vom Markt abschüssige Straße.

In dieser Woche wird der Gehweg auf dem Abschnitt bis zur Ampelkreuzung gemacht, so dass auch hier Geschäfte und Wohnhäuser wieder einfacher erreichbar sind. Wo Fischer- und Ritterstraße einmünden, entstehen durch die Güstrower Straßenbaufirma Güstra GmbH rollatorengerechte Übergänge wie bereits an der Belower Furt. Die von der Stadt seit längerem geplante Fortführung des Vorhabens war aus pragmatischen Gründen verschoben worden, als bekannt wurde, dass die Erdgasleitung erneuert und dafür auch dort der Gehweg aufgerissen wird.

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