Langen Jarchow : Fotoschau weckte Erinnerungen

Viele Fotos weckten bei den Senioren Erinnerungen an vergangene gemeinsame Unternehmungen.
Viele Fotos weckten bei den Senioren Erinnerungen an vergangene gemeinsame Unternehmungen.

Einmal monatlich treffen sich Langen Jarchows Senioren und genießen die Geselligkeit.

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02. März 2015, 16:37 Uhr

Die Tische im Langen Jarchower Gemeindehaus waren festlich eingedeckt, sogar Sektgläser fehlten nicht. Der monatliche Seniorennachmittag war zugleich die Geburtstagsfeier des Monats. Denn weil Herbert Rausch vor wenigen Tagen seinen 86. gefeiert hatte, wollte er darauf auch mit den Anderen anstoßen.

„Unsere Nachmittage gestalten wir immer selbst“, sagt Bürgermeisterin Christa Richelieu. Das wünsche sich die Gemeinde übrigens auch von den jungen Muttis, erklärt sie. „Wir haben für die Kinder und Jugendlichen Geld im Haushalt, für Ostern, das Dorffest und Nikolaus. Zwischendurch warten wir aber auf die Unterstützung durch die Muttis“, sagt sie. Denn so wie sich die Senioren regelmäßig treffen, könnten dies auch junge Muttis mit den Kindern tun.

Die älteren Einwohner von Langen Jarchow möchten ihre monatliche Veranstaltung jedenfalls nicht mehr missen. Sie laden sich dazu auch mal Gäste ein wie die Brüeler Pastorin oder eine Wariner Plattsnackerin. „Wir erfahren, was es Neues gibt und die Bürgermeisterin berichtet über Aktuelles aus unserer Gemeinde“, sagt Waltraud Rausch (83), warum sie und ihr Mann gerne kommen.

„Wir trinken Kaffee und erzählen. Wenn alle da sind, gibt es ein ordentliches Gemurmel“, schmunzelt die Bürgermeisterin. Von ihr erfahren die Frauen und Männer dieses Mal u. a., dass die Gemeindevertreter jüngst den Haushalt beschlossen haben. Schrittweise sollen nun die Straßenlampen auf LED umgerüstet werden, die ersten zehn bis zwölf schon in nächster Zeit. Geplant ist ebenso, auf rund 300 Metern den Gehweg in der Klein Jarchower Straße in Langen Jarchow auszubauen. „Wir haben erfahren, dass wir auf der Prioritätenliste für eine Förderung ganz oben stehen“, sagt Richelieu. Seit 2011 warte die Gemeinde bereits auf die Förderung.

 
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