Weberin : Forsthaus brennt lichterloh

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Mehrere hunderttausend Euro Schaden bei Brand von Forsthaus Wendorf

svz.de von
27. April 2015, 13:50 Uhr

Ein Großbrand hielt gestern Mittag die Feuerwehren der Region in Atem. Ein ehemaliges Forsthaus, etwas abseits der Landesstraße 09 im Wald zwischen  Wendorf und Weberin, stand in Flammen.

Gegen 11 Uhr bemerkten zwei Spaziergänger erste Rauchschwaden, dachten anfangs noch, dass es aus dem Schornstein käme. Doch wenige Minuten später war ihnen klar, dass hier das Haus brennen würde und alarmierten über Notruf die Polizei und Feuerwehr. Wenig später trafen die

Kameraden aus Wendorf ein, kurz darauf folgten weitere Wehren aus Gustävel, Brüel und Sternberg. Die Flammen  hatten bereits den gesamten Dachstuhl erfasst und schlugen in den Himmel. Die Rauchschwaden waren kilometerweit zu

sehen, und entlang der Landesstraße senkten sich diese und behinderten teilweise sogar die Sicht der Kraftfahrer.

Um den Brandherd von zwei Seiten bekämpfen zu können, wurden die Crivitzer Kameraden mit ihrer Drehleiter zusätzlich nachalarmiert. „Eine Schwierigkeit bestand in der Wasserversorgung, die wir aber

gemeistert haben“, sagte  Einsatzleiter Eckardt Meyer. Zum einen bewährte sich erneut das Sternberger Brandschutzkonzept, nachdem mindestens ein Wasser führendes Fahrzeug im Bestand  einer Wehr sein soll. „So kann sofort mit dem Erstangriff Löschwasser zur Verfügung gestellt werden, während bis zum nahen Wald-see eine Löschwasserstrecke von rund 600 Metern aufgebaut wird. Auf Grund der starken Rauchentwicklung können die Kameraden zum Teil nur unter Atemschutz agieren.“

Nach rund einer Stunde ist das Feuer unter Kontrolle. Zum Glück ist das Gebäude zu diesem Zeitpunkt nicht bewohnt, da die Besitzer die Woche über nahe Hamburg sind. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden. Nach ersten Erkenntnissen wird eine technische Ursache nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.  Am heutigen Dienstag wird vor Ort  ein Brandursachenermittler erwartet.

Die Schadenshöhe wird nach ersten Erkenntnissen von der Polizei auf mindestens 300 000 Euro geschätzt.

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