Warin : Fledermäuse und Bienen bevölkern Wariner Rathaus

Gespannt lauscht „Hausherr“ Jan Lippke den Erläuterung von Angelika Wehnes-Stüve zur Insektengruppe auf dem Fensterbrett in der Abendsonne. Fotos: christoph von fircks
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Gespannt lauscht „Hausherr“ Jan Lippke den Erläuterung von Angelika Wehnes-Stüve zur Insektengruppe auf dem Fensterbrett in der Abendsonne. Fotos: christoph von fircks

Neue Ausstellung im Naturparkzentrum Sternberger Seenland.

Arbeiten von Angelika Wehnes-Stüve wurden auf der Hamburger Gartenschau gezeigt, hängen im Wildpark Güstrow und im Schweriner Schloss. Jetzt können ihre Objekte aus Draht und Papier im Sitzungssaal des Naturparkzentrums Sternberger Seenland in Warin, Am Markt 1, besichtigt werden. Und sie ist voller Lob für das Ambiente. So gut habe sie ihre geliebten „Flattertiere“ selten zeigen können.

Angelika Wehnes-Stüve (Jahrgang 1954), Rheinländerin und gelernte Buchbindermeisterin, kam vor 25 Jahren nach Mecklenburg. Die Landschaft, der Zustand der Umwelt und die Menschen haben sie zu einer bekennenden Mecklenburgerin werden lassen. Hier habe sie ihr „Fledermausland“ gefunden. Und sie verbindet damit viel mehr als nur den biologischen Inhalt des Wortes. Überhaupt ist für sie das Verbinden ein Lebensmotto. Als Buchbinderin hat sie Seiten verbinden müssen. Nun verbindet sie Draht oder Draht mit Papier zu kunstvollen Objekten, Fledermaus-Frauen bevorzugt. Seit drei Jahren auch Bienen, diese nutzvollen Tiere. Jährlich formt sie mit der Zange und gut trainierten Händen ca. 5 kg Draht, wie viel Meter das auch sein mögen, und verbraucht ungezählte Bögen feines Seidenpapier.

 

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