Warin : Finger weg! Mein Rad ist codiert!

Reinhold Kather hat  sein E-Bike aus Langen Jarchow mitgebracht. Während er sich mit Ines Buchholz unterhält, wird für Hans-Jürgen Schröder das Anschrauben seiner Codierungstechnik zur Maßarbeit, weil auf dem Rahmen dieses Fahrrades wenig Platz ist. Fotos: kerstin erz
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Reinhold Kather hat sein E-Bike aus Langen Jarchow mitgebracht. Während er sich mit Ines Buchholz unterhält, wird für Hans-Jürgen Schröder das Anschrauben seiner Codierungstechnik zur Maßarbeit, weil auf dem Rahmen dieses Fahrrades wenig Platz ist. Fotos: kerstin erz

Angebot der Wismarer Polizei kam an: 24 Fahrräder bekamen in Warin gestern Buchstaben und Zahlen in den Rahmen eingeritzt.

svz.de von
01. September 2015, 23:16 Uhr

Fahrradbesitzer schätzen das kostenlose Angebot der Codierung ihrer Drahtesel sehr. In den vier Stunden am gestrigen Dienstag mussten die Präventionsbeamten der PI Wismar, Ines Buchholz und Hans-Jürgen Schröder, so auch 24 Räder kennzeichnen. Herkunftsland, Stadt, Straße, die Namensanfangsbuchstaben und eine Nummer werden in den Radrahmen eingeritzt und mit einem Aufkleber für mögliche Diebe noch sichtbarer gemacht: „Finger weg! Mein Rad ist codiert!“ steht da drauf.

„Diese Codierung machen wir immer in der Ferienzeit und in der ersten Woche des neuen Schuljahres, also solange, wie wir noch keine Verkehrsprävention machen, die unsere Hauptaufgabe ist“, erklärt Hans-Jürgen Schröder. „Aber dies ist ja auch eine Art Prävention, zur Vorbeugung einer kriminellen Handlung.“ Damit kann man also zweifelsfrei ein gefundenes oder bei einem Dieb beschlagnahmtes Fahrrad zuordnen. Das wissen die Radler auch zu schätzen. Simone Benke-Saathoff hat gleich drei Räder in das Feuerwehrgerätehaus gebracht, wo die Codierung stattfand. Sabine Schellpfeffer holte ebenfalls das Rad ihres Mannes nach. „Ich fahre relativ viel Fahrrad und das hier ist eine kleine Sicherheit. Warum soll man das nicht nutzen, wenn es schon angeboten wird“, erklärt sie.

Reinhold Kather kam extra aus Langen Jarchow, mit dem Auto und darin sein Rad. Obwohl er mit dem E-Bike auch so hätte kommen können, doch dazu fehlte ihm die Zeit. „Ich habe das in der Presse gelesen und mir sofort diesen Termin freigeschaufelt. Einfach toll, dass es das gibt!“, lobt er die beiden Beamten.

 

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