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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 03:57 Uhr

Brüel : Filteranlage nun aus Edelstahl

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH erneuert Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Brüel

von
erstellt am 29.Apr.2016 | 21:00 Uhr

„Jetzt ist das Herzstück dran, das Wasserwerk“, sagt Gerald Streit, Meister für Wasserversorgung in
Brüel. 907 Hausanschlüsse beliefert die mea Energieagentur MV GmbH, ein Unternehmen der Wemag-Gruppe, von Brüel aus mit Trinkwasser – in der Stadt Brüel, den Ortsteilen Keez, Thurow, Golchen sowie in der Gemeinde Weitendorf.

In die Anlagen war schon in den Vorjahren investiert worden. So wurde 2008 der Hochbehälter – der Trinkwasserspeicher, der in seinen zwei Kammern insgesamt 300 Kubikmeter Wasser fasst – saniert und dabei sind u. a. die Zuleitungen, Armaturen und Schieber sowie die Rohre im Behälter erneuert worden. Streit verweist auch auf die Investitionen zwischen 2003 und 2010 in das innerstädtische Trinkwassernetz und auf die beiden neuen Brunnen auf dem Gelände des Brüeler Wasserwerkes. 2010 wurde Brunnen 9, zwei Jahre zuvor Brunnen 8 gebohrt. Letzterer ist, wie SVZ berichtete, nach wie vor außer Betrieb und befindet sich in der Auslaufspülung, d.h. das Wasser wird nicht für die Trinkwasserbereitstellung verwendet. Brunnen 7 war bereits 1997 saniert worden.

Das aktuelle Projekt auf dem Gelände des Wasserwerkes wurde vor zwei Jahren begonnen und soll Ende Juni abgeschlossen sein.

„Der alte Filterkessel und die Rohrleitungen waren verschlissen“, sagt Streit. „Die gesamte Verrohrung und Verteilung im Wasserwerk bestand bislang aus Stahlrohren, auch der alte Filterkessel ist ein Stahlbehälter. Das Material neigt zu Korrosion. Es bilden sich Leckstellen“, weiß der Meister für Wasser- versorgung. Jetzt gibt es Edelstahlrohre, wie sie „grundsätzlich in der Lebensmittelindustrie Verwendung finden, beispielsweise in Molkereien“.

Neben dem alten Filterkessel stehen nun zwei neue. Die Behälter waren im vergangenen Jahr mittels Kran über das Gebäude gesetzt worden, die Platzierung und der Anschluss erfolgten in diesem Jahr. Jetzt sind noch Restarbeiten fällig und natürlich die hygienische Freigabe durch das Gesundheitsamt.

„Wir bauen bei laufendem Betrieb, deshalb gibt es einen provisorischen Außenfilter, der dann wieder zurück gebaut wird. Die beiden neuen Filterkessel werden in Reihe gefahren und das Wasser kommt erst dann ins Netz. Über den Filter werden Eisen, Mangan und Ammonium aus dem Grundwasser geholt. Dank der beiden Filterkessel könne „eine noch bessere Wasserqualität erreicht werden“, zudem gibt es Sicherheit im möglichen Havariefall.  

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