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Amt Sternberger Seenlandschaft : Feuerwehrausscheid: Kobrow gewinnt vor Sternberg

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Beim Ausscheid im Amt Sternberger Seenlandschaft beteiligten sich nur sechs der elf freiwilligen Feuerwehren. Der Nachwuchs aus Dabel behauptet sich gegen Hohen Pritz.

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erstellt am 25.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Beim 21. Ausscheid der freiwilligen Feuerwehren im Amt Sternberger Seenlandschaft am Sonnabend auf dem Sportplatz in Kobrow gingen die Gastgeber als Sieger hervor. In der Summe der Platzierungen bei Staffel im Löschangriff, Feuerwehrknoten und Funk sowie Erste Hilfe kamen sie auf fünf Zähler knapp vor Sternberg (sechs) sowie Wendorf und Witzin (jeweils sieben), die sich den dritten Rang teilten vor Brüel (elf) und Mustin (14).

Allerdings nahmen nur sechs der elf freiwilligen Feuerwehren mit einer Mannschaft teil. „Ich finde das schade, zumal wir uns vorher abgestimmt und diesmal sogar eine Vorbereitungsgruppe gebildet hatten“, meinte Amtswehrführer Olaf Schröder aus Kobrow enttäuscht. Es seien schon mal alle elf dabei gewesen, das sei aber kaum zu wiederholen. „Es gibt immer Gründe, nicht teilzunehmen, aber acht, neun Mannschaften hätte ich mir schon gewünscht. Pro Staffel werden nur sechs Aktive gebraucht, das hätte machbar sein müssen“, so Schröder. Im Vorjahr waren es Gruppen mit neun Personen. Da hätten die Teilnehmer beklagt, dass sie ohne Platzierungen nach Hause fahren mussten. Der Grund war, dass ein anderer Modus ausprobiert werden sollte und sich keiner für den Kreisausscheid zu qualifizieren brauchte, weil der nur alle zwei Jahre stattfindet. Nun können die beiden Erstplatzierten von Sonnabend daran teilnehmen.

Der Amtswehrführer lobte am Ende „die gute Einsatzbereitschaft“ aller Teilnehmer. Er habe viel Zustimmung erfahren, die drei Disziplinen so „realitätsnah wie möglich“ durchzuführen. So werde die Staffel im Löschangriff bei Wettkampfatmosphäre geübt, „damit er im Einsatz automatisch abläuft“. Erste Hilfe sei ebenfalls ganz praxisbezogen erfolgt und außerdem auch privat von Nutzen.

Zusätzlich und außer Wertung konnten die Mannschaften, die das wollten, den Löschangriff nass, bei dem der Wettkampfgedanke im Vordergrund steht, absolvieren. Die Witziner hatten sich gleich entschlossen, bevor auch Mustin dazu kam, und wurden von ihren Fans lautstark angefeuert. „Das ist doch das, was die Leute beim Ausscheid sehen wollen“, meinte Wehrführer Edwin Schmied. Die Schlauchleitung war in kurzer Zeit aufgebaut, doch dann dauerte es, bis Wasser kam. Die Tragkraftspritze (TS) habe zu lange zum Entlüften gebraucht und deshalb kein Gas angenommen, erklärte Schmied. „Das ist eben keine Wettkampf-TS. Aber macht nichts, ich bin trotzdem zufrieden.“

„Beide Mannschaften waren mit ihren 30 bis 40 Sekunden beim Aufbau super“, zollte auch der Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer Anerkennung. „Für die technischen Dinge können sie nichts. Die TS ist für den Einsatz gedacht, bei dem sie nicht gleich unter Volllast läuft“, so Meyer.

Bei den Jugendwehren, die erstmals zur gleichen Stunde wie die aktiven Mitglieder auf dem Platz waren, traten Dabel und Hohen Pritz zum Wettbewerb laut den Bundesrichtlinien an. Der Favorit aus Dabel hatte die Nase vorn. Hinzu kamen Borkow, Witzin, Sternberg und Zahrensdorf-Langen Jarchow. Sie nahmen am Stationsbetrieb teil, der auch kleinen Wehren, die keine Mannschaft für einen Wettkampf
zusammenbekommen, die Teilnahme ermöglichen sollte. „Es geht darum, Wissen abzufragen und zu festigen, sich mit anderen zu treffen und und
dabei Spaß zu haben“, sagte Amtsjugendwart Oliver Borat. Für ihn sei das gemeinsame Amtswehrtreffen von Erwachsenen und Nachwuchs „ein Zugewinn“, soll doch das Interesse am Übergang zur aktiven Wehr gefördert werden.

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