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Groß Görnow/Zülow : Feuerwehr rückt gleich zweimal aus

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Sternberger Kameraden halfen in Zülow, einen Verletzten zu bergen Nur wenig später wurden sie zu einem Suizidversuch bei Groß Görnow alarmiert

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erstellt am 28.Apr.2016 | 21:43 Uhr

Sternbergs Feuerwehrchef Eckardt Meyer wirkte gestern Vormittag übermüdet. „Um 0.30 Uhr bin ich ins Bett gekommen“, so Meyer. Gleich zweimal mussten er und elf bzw. neun weitere Kameraden tags zuvor in den Einsatz. Erst um 22 Uhr war Meyer wieder zu Hause. An Schlafen war da nicht gleich zu denken.

Die erste Alarmierung nach Zülow (SVZ berichtete) durch die Leitstelle erfolgte gegen 16.20 Uhr. Kaum zu Hause, gingen Sirene und Pieper um 18.12 Uhr schon wieder los. Diesmal wurden die Kameraden zu einem Suizidversuch eines 43-jährigen Sternbergers zur Eisenbahnbrücke bei Groß Görnow gerufen.

„Im November werden es 30 Jahre bei der Feuerwehr, aber das war mein erster Fall dieser Art“, so Meyer gestern gegenüber SVZ.

Die Bundespolizei hatte da bereits die Sperrung der Bahnlinie Rostock – Bad Kleinen und die Stromabschaltung veranlasst. Der Verkehr auf der viel befahrenen EC-Strecke kam laut Polizei „von 18 bis 21 Uhr zum Erliegen“.

Polizei und ein Seelsorger versuchten, auf den offensichtlich Berauschten beruhigend einzureden, doch der habe äußerst aggressiv reagiert und sich auf keinerlei Gespräche eingelassen, so die Polizei.

 

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.




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