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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. August 2017 | 01:26 Uhr

Sternberg : Feuerwehr erkundet das Gelände

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Sternberger prüfen zum Jahresanfang die Löschwasserentnahme im Amtsbereich und bieten Fahrertraining an.

„Das hier sind optimale Bedingungen vor Ort zur Löschwasserentnahme in Notfällen“, das sagte Eckardt Meyer, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg, am Sonntagvormittag in Zahrensdorf. Die Kameraden sind traditionell am Jahresanfang
unterwegs zur Geländeerkundung und zum Fahrertraining. „Wir schauen uns dabei nach Entnahmestellen für Löschwasser um. Das können Teiche sein, offene Entnahmestellen, wo wir mit der TS (Tragkraftspritze - d. Red.) ran müssen. Wir lernen das Gelände kennen und frischen Wissen auf, um bei Einsätzen gerüstet zu sein. Mit sieben Fahrzeugen waren wir heute im Amtsbereich mit aktiven Kameraden, Senioren und interessierten Familienmitgliedern unterwegs. Im Laufe der Jahre haben wir eine runde Sache daraus gemacht. So können die Familien sehen, wo unsere Einsatzgebiete als Schwerpunktwehr sind“, sagte Stadtwehrführer Meyer.

Seit 1987 werden diese Fahrten zu Jahresbeginn unternommen. In den letzten zehn Jahren wird zum Abschluss der Geländeerkundung eine Wehr des Amtsbereiches besucht – diesmal die von Zahrensdorf-Langen Jarchow. Zum Beisammensein gab es Würstchen und warme Getränke. Dafür sorgten Horst Vließ, Heidi Alsdorf und Anne Balck. „Das ist unser erster Diensttag im neuen Jahr. Seit vielen Jahren übernehmen wir die Versorgung unserer Kameraden. Heute gibt es etwas zum Aufwärmen bei dem kühlen Wetter“, so Horst Vließ, der seit 30 Jahren Mitglied bei den Sternberger Blauröcken ist und sich nun um Organisatorisches kümmert. Während Heidi Alsdorf zu den Senioren der Wehr gehört, ist Anne Balck seit acht Jahren im aktiven Dienst.

„Diese Neujahrsfahrt durch den Feuerwehramtsbereich frischt vieles wieder auf, was in Vergessenheit geraten ist. Man weiß wieder, wo die Verkehrs- und Zufahrtswege zu den Löschwasserentnahmestellen sind. Man kennt sich dann im Ernstfall wenigstens aus und findet die Wege, wenn ein Einsatz bei Dunkelheit ausgeführt wird“, sagt Zugführer Ralf Warning. Er gehört seit 1990 zur Sternberger Wehr und ist seitdem auch bei den Geländeerkundungen und beim Fahrertraining dabei.

Erst wenige Wochen, und somit als neuer Gast, war Pastorin Katrin Teuber dabei. Sie übernimmt als Fördermitglied die Seelsorge. Ihr Mann Patrick Scott Dingle ist Feuerwehrmann, und sie hatte das Ehrenamt bereits in ihrer vorherigen Gemeinde in Schlagsdorf bei Gadebusch ausgeübt.

„Für uns ist es das erste Mal, dass die Sternberger Kameraden uns nach ihrer Geländeerkundungsfahrt besuchen. Wir haben im Wirkungsbereich eine Zisterne, sechs Hydranten, drei Teiche und die offenen Gewässer des Langen-Jarchower Bachs sowie des Keezer Sees, um Löschwasser entnehmen zu können. 280 000 Liter umfasst die Zisterne, die mal aus der Not heraus angelegt wurde, da in einer bestimmten Entfernung von Wohngebäuden eine Löschwasserentnahmestelle zu sein hatte. Wir zählen 22 aktive Mitglieder in unserer Zahrensdorfer-Langen Jarchower Wehr. Demnächst stehen uns zwei Neuaufnahmen ins Haus“, so Wehrführer Horst Rausch. Seit acht Jahren hat der 56-Jährige das Amt inne und ist seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr.



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erstellt am 06.Jan.2014 | 18:20 Uhr

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