Ausfahrt : F8 sorgt für Bewunderung bei den Oldtimerfans

Karin und Dittmar Bruck aus Klein Labenz mit einem F8 Cabrio Limousine von 1956. Fotos: Kerstin Erz
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Karin und Dittmar Bruck aus Klein Labenz mit einem F8 Cabrio Limousine von 1956. Fotos: Kerstin Erz

Karin und Dittmar Bruck aus Klein Labenz mit ihrer Cabrio Limousine bei der 10. Herbstlichen Landpartie.

svz.de von
21. September 2015, 21:46 Uhr

„Gentlemen and Ladies start your engines“ – mit dieser Aufforderung gingen 80 historische Fahrzeuge auf eine etwa 120 Kilometer lange Strecke „rund um den Kirchturm von Bützow“. Es war die 10. Herbstliche Landpartie, zu der die Bützower Oldtimerfreunde am Samstag eingeladen hatten. Und die, die dieser Einladung folgten, konnten sich sehen lassen, auch wenn oder eben gerade, weil sie schon 90, 80, 70, 60 Jahre alt waren.

Unter ihnen zum Beispiel aus Klein Labenz der F8 von Karin und Dittmar Bruck. Der ehemalige Kfz-Schlosser hatte innerhalb eines Jahres ein ganz besonderes Auto und das in dreifacher Hinsicht „zusammengeschraubt“. Ganz besonders zum einen, weil es nicht einfach ein F8 war, sondern eine ganz seltene Cabrio-Limousine. Zum zweiten stammt dieses Fahrzeug aus dem Jahr 1956, dem Jahr, in dem auch er geboren wurde. Und zum dritten gehörte dieses Fahrzeug seinem ehemaligen Obermeister und dem späteren Vorsitzenden des Oldtimervereins Groß Raden, Karl Möller.

Damit nahm Dittmar Bruck zum ersten Mal an einer Ausfahrt teil. Schon auf dem Bützower Schlossplatz wurde die originalgetreue Wiederherstellung des F 8 in der Farbe und den verschiedenen Einzelteilen bewundert. Und auch auf den Haltepunkten der Ausfahrt wurde der 58-Jährige immer wieder in Fachgespräche mit Oldtimerfans verwickelt.

Während der Labenzer F8 also rundherum wie neu strahlte, sagten sich die Neuklosteraner Motorradfreunde Rolf und Sohn Dirk Mahnke: „Wir lassen den Zustand so, wie wir die Fahrzeuge bekommen haben.“ Allerdings mussten sie sich in Bützow von so manchem Zuschauer und auch Oldtimer-Besitzer einige Spitzen, wie „Da hat das Geld für die Farbe nicht mehr gereicht…“, gefallen lassen. Während der 75-jährige Rolf Mahnke nur dazu schmunzelte, konterte Sohn Dirk: „Nein, wir sind zu geizig, dafür Geld auszugeben.“ Bei den beiden Fahrzeugen handelt es sich um eine originale Triumpf BD 250 W mit dem Baujahr 1941, die vom Senior gefahren wird. Und sein 47-jähriger Sohn fuhr eine 87 Jahre alte NSU. Beide waren wirklich noch unrestauriert, funktionierten aber hervorragend.  


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