Tempzin : Evangelische Jugend auf der Suche nach besserer Welt

Knusprige Backware in Handarbeit: Konstantin Schulz aus Schwerin baute den Lehmbackofen „in zwei Stunden, um darin jetzt Brote zu backen“. Fotos: Roland Güttler
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Knusprige Backware in Handarbeit: Konstantin Schulz aus Schwerin baute den Lehmbackofen „in zwei Stunden, um darin jetzt Brote zu backen“. Fotos: Roland Güttler

150 Teilnehmer beim Sommerfestival unter dem Motto „Läuft…“ / Premiere auf dem Klostergelände von Tempzin.

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05. Juli 2015, 17:27 Uhr

An die 150 Jugendliche begegneten sich übers Wochenende auf dem Tempziner Klostergelände im Rahmen des Sommerspektakels der Evangelischen Jugend aus dem Kirchenkreis Mecklenburg. Nachdem man sich viele Jahre bis 2012 in Kirch Kogel traf, wurde jetzt mit Tempzin ein neuer Ort gefunden. „Kirch Kogel war verkehrstechnisch nicht günstig. Tempzin hingegen ist gut erreichbar, passt von der ganzen Atmosphäre her. Es ist ein traumhaftes Gelände mit einem See ganz in der Nähe“, so Friedemann Müller. Er arbeitet im Rostocker Zentrum als Jugendreferent beim Kinder- und Jugendwerk des Kirchenkreises.

Apropos Wasser, der drei Kilometer vom Klostergelände entfernte Tempziner See wurde bei der Tageshitze am Samstag von den Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren viel angesteuert. Auch sonst stellten sie sich ihr Tempzin-Programm ganz individuell zusammen. Gleich 23 Workshops standen z. B. zur Wahl; von Taizé-Liedern über Stoffbeutel gestalten und Mittelalter-Battles bis hin zu einem experimentellen Klang- und Tontheater. Vor allem aber drehte sich beim Sommerspektakel unter dem Motto „Läuft…“ (Jugendsprache; steht in etwa für „Du hast es drauf!“) viel um eine nachhaltigere, bessere Welt. Wie kann man leben, ohne die natürlichen Ressourcen der Erde weiter so hemmungslos auszubeuten? „Gemessen am Lebensstandard in Deutschland bräuchte es drei Erden, um das herzustellen, was wir verbrauchen“, sagt Anke Bobusch aus Schwerin am Stand von „Brot für die Welt“.

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