Jesendorf : Esche fällt auf Gräber

Jesendorfs Gemeindearbeiter Diemar Weise (l.) gestern mit seinem Sohn Guido beim Zersägen der durch Sturmtief „Felix“ umgestürzten Friedshofs-Esche.
Jesendorfs Gemeindearbeiter Diemar Weise (l.) gestern mit seinem Sohn Guido beim Zersägen der durch Sturmtief „Felix“ umgestürzten Friedshofs-Esche.

Aufräumarbeiten in Jesendorf / Vorsicht: Baumgefahr wegen weicher Böden.

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12. Januar 2015, 18:07 Uhr

Samstags-Sturmtief „Felix“ – es entfaltete noch mehr Zerstörungskraft als sein Vorgänger „Elon“ vom Freitag – hat inzwischen zwar das Weite gesucht. Die hinterlassenen Schäden mussten aber auch gestern noch beseitigt werden. Und stärker betroffen war diesmal – anders noch als bei „Elon“ – auch die Region um Warin.

So kippte am Sonnabend auf dem Jesendorfer Friedhof eine direkt an der Steinmauer stehende riesige Esche samt Wurzelwerk um und beschädigte dabei auch Gräber. Gestern war Gemeindearbeiter Dietmar Weise mit der Motorsäge dabei, den Koloss zu zerkleinern. „Die Esche war bestimmt 20 Meter hoch“, bemerkte der im Ortsteil Büschow Wohnende und machte sich sogleich weiter ans Werk. Bei der Zerkleinerung des Laubbaumes sowie der Beräumung des betroffenen Areals unterstützte ihn sein Sohn Guido.

In Warin musste die freiwillige Feuerwehr von Sonnabend bis gestern Mittag gleich neunmal ausrücken – stets wegen der auf Straßen bzw. Wegen liegenden Bäume. Laut Löschmeister Torsten Ries ging es am „Samstag in zwei Fällen raus auf die B 192, einmal in Richtung Reinstorf, das andere Mal in Richtung Brüel.“ Tags darauf wurden die „Blauröcke“ dreimal alarmiert, um etwa den Abschnitt von Warin-Waldheim und Steeder See nach Nisbill zu beräumen. Auch gestern kippten Bäume um, so auf der Straße von Klein nach Groß Labenz und erneut in Waldheim.

„Die Böden sind so weich“, mahnt Ries zur Vorsicht. Zudem fiel Samstag am Ausgang von Warin in Richtung Mankmoos eine Birke auf parkende Autos. Bewohner am Fritz-Reuter-Platz hätten laut Ries „das selbst erledigt“.

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