Warin : Es kann losgehen mit den Baumaßnahmen

Skizze mit dem 2. (gelb) und 3. (blau) Bauabschnitt im Wariner August-Cords-Park.
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Skizze mit dem 2. (gelb) und 3. (blau) Bauabschnitt im Wariner August-Cords-Park.

Wariner Stadtvertretung gibt Mittel für Cords-Park und Straße nach Groß Labenz frei

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16. März 2016, 05:00 Uhr

Grünes Licht für zwei wichtige Bauvorhaben der Stadt Warin: Die Stadtvertreter gaben am Montagabend auf einer außerordentlichen Sitzung bisher gesperrte Mittel frei. Konkret geht es um den
2. und 3. Bauabschnitt im August-Cords-Park sowie die Erneuerung der Ortsverbindungsstraße zwischen Klein und Groß Labenz.

Bei Letzterer soll das seit fünf Jahren vorliegende Projekt realisiert werden. Die kaputte Straße wird in einer Breite von 4,20 Metern auf dem vorhandenen Unterbau mit Profilausgleich, Asphalttragschicht und -deckschicht ausgebaut. Die Gesamtkosten betragen 367 000 Euro. Zu 65 Prozent – 238 000 Euro – wird die Maßnahme vom Land gefördert. Die Eigenmittel von 128 000 Euro sind im 2016er-Haushalt eingeplant. Diskussion gab es zuvor im Bauausschuss über die Entwässerung, die über Mulden erfolgen soll. Angesichts der Streckenprofils könnte das problematisch werden. Bisher keine Fördermittelzusage gibt es hingegen für die innerörtliche Straßenerneuerung in Groß Labenz.

Was den Cords-Park betrifft, so verweigerte Torsten Ries im Namen der SPD-Fraktion die Aufhebung der Mittelsperre. „Wo wir jeden Cent suchen, um die neue Kita zu bauen, können wir angesichts der Haushaltssituation die 50 000 Euro für den 2. und 3. Bauabschnitt nicht freigeben.“ Bürgermeister Michael Ankermann (CDU) appellierte daraufhin eindringlich an die Abgeordneten, der Fertigstellung des Parkes zuzustimmen: „Solch eine Chance, knapp 150 000 Euro Fördermittel für den Abschluss zu bekommen, die kriegen wir im nächsten Jahr nicht wieder.“

Für den 2. und 3. Bauabschnitt sind insgesamt 193 000 Euro veranschlagt, darunter 145 000 Euro (75 %) Fördermittel. Mit 9:3 Stimmen, bei zwei Enthaltungen, gab es am Ende grünes Licht fürs Projekt. Die Zeit drängt, bis 31. Oktober 2016 müssen beide Förderprojekte abgerechnet sein. 

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