zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 17:49 Uhr

Sternberg : Erstmals Schießen unter Flutlicht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Sternberger Schützengilde installierte Anlage aus eigener Kraft.

von
erstellt am 29.Okt.2014 | 17:21 Uhr

Schießen unter Flutlicht, das wird jetzt auch auf dem Platz der Sternberger Schützengilde möglich. Gestern Abend fand ein zweiter Probelauf statt, am kommenden Sonnabend lädt der Verein erstmals zum „Nachtschießen unter Flutlicht“ ein. Die Idee dafür ist uralt, sagt Werner Naruhn, 2. Vorsitzender. „Bei der Wariner Schützenzunft war das Tradition. Viele Wariner kommen zu uns und haben gesagt, versucht das doch auch mal“, erzählt er. Zuspruch habe es ebenso von den Sternberger Trapschützen gegeben, die zu Wettkämpfen nach Liesten in Sachsen-Anhalt fahren, wo unter Flutlicht geschossen wird und natürlich von den Liestener selbst.

Die Sternberger gingen erfolgreich auf Sponsorensuche, kauften LED-Strahler und weiteres Material, das Jürgen Neumann, Rüdiger Peters und Jörg Niepagen, allesamt Mitglied im Verein, dann installiert bzw. aufgebaut haben. Mit Niepagen, der Elektriker ist, gab es zudem einen Fachmann unter ihnen. Jeder Stand ist jetzt mit einem LED-Strahler ausgerüstet, zwei weitere gibt es auf dem Platz und einen dort, wo die Tonscheiben herausfliegen.

Elke Neumann, Schatzmeister in der Schützengilde, war beim ersten Probeschießen dabei und ist total angetan. „Ich habe zwar nicht geschossen, aber es macht Spaß“, sagt sie. „Alle Teilnehmer waren begeistert“, weiß Naruhn. Unter Flutlicht habe jeder die gleichen Bedingungen. Am Tag beispielsweise, wenn die Sonne scheine und sich deren Stand verändere, sei das nicht so.

Für das Nachtschießen am Sonnabend haben sich die Schützen die schriftliche Erlaubnis von der Stadt geholt, ihre offiziell bis 20 Uhr dauernde Schießzeit um eine Stunde verlängern zu dürfen. Los geht es um 17 Uhr. „Wir wollen sehen, wie es angenommen wird. Bereits gemeldet haben Schützen aus Grevesmühlen, Gadebusch, Brüel und Schwaan. Zuschauer sind natürlich auch willkommen und die Leute können sich auch selbst ausprobieren“, sagt Werner Naruhn.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen