Erster Duft der Weihnachtszeit

Vereinsfrauen mit leckerem Kuchen.
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Vereinsfrauen mit leckerem Kuchen.

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01. Dezember 2008, 02:38 Uhr

Tempzin | Der Förderverein Antoniter-Hospital Tempzin e. V. hatte am Wochenende wieder traditionell zur Einläutung der Adventszeit zu einem großen Adventsbasar in die Tempziner Klosterkirche eingeladen. Und wie bereits in den Vorjahren waren wieder Hunderte von Besuchern in die große, geschichtsträchtige Kirche gepilgert. Und wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Die Angebote waren noch üppiger als in den Vorjahren; sowohl in kultureller Hinsicht als auch in weihnachtlichen und kulinarischen Angeboten.

In der festlich-weihnachtlich geschmückten und beheizten Kirche boten acht Aussteller ihre Waren feil. Vereinsfrauen hatten wieder wunderschöne Gestecke gebastelt. Freischaffende Künstler boten kunstgewerbliche und Holzbildhauer-Arbeiten an. An anderen Ständen gab es formschöne Gebrauchskeramik, Aquarelle, Kalender, Bücher und Bilder. Auch der Eine-Welt-Laden war wieder präsent. Und, nicht zum ersten Male, hatten die Upahler Werkstätten - eine Diakonie-Nachsorge-Einrichtung für Suchtkranke mit dem hoffnungsvollen Namen "Haus Zuflucht" - mit geschmackvollen gebrannten Tonschalen, Holzarbeiten wie Nistkästen, Mobiles, Ketten usw das Angebot bereichert. Dicht umringt war auch wieder der Stand von Arno Diederichs, einem Hobbybastler aus Jesendorf. Er bot Weihnachtskrippen verschiedener Größen und Ausführungen zum Kauf an.

Für die jüngsten Besucher gab es einen Stand, an dem Lehrerin Heike Prütz mit Kindern weihnachtliche Basteleien zauberte.

Wer wollte, der konnte sich auch still in eine Kirchenbank setzen und der Musik bzw. einem Märchenspiel lauschen das im Altarraum aufgeführt wurde. Dort traten die Gitarrengruppe Wamckow, die Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich, der Chor des Sternberger Gymnasiums, die Wariner Flötengruppe und der Chor "Die lustigen Brüeler" auf. Die Grundschule Brüel führte das Märchen von Rumpelstilzchen auf. Und oben auf der Empore ertönte Orgelmusik, dargeboten von Magdalene Anders. Und natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Die Vereinsfrauen hatten dafür 20 Kuchen und 150 Tüten Weihnachtsgebäck zur Verfügung gestellt.

Günther Meyer aus Warin, langjähriger Besucher in Tempzin, war wieder des Lobes voll über diesen bereits 9. Adventsbasar. "So schön wie hier finde ich es in der Vorweihnachtszeit nirgends. Hier stimmt einfach alles. Ich komme jedes Jahr gerne wieder Tempzin", schwärmte er.

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