zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. Oktober 2017 | 18:35 Uhr

Sternberg : Erste Schritte zur Berufswahl

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Als Vorarbeit auf das Betriebspraktikum erleben die Siebtklässler der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „David Franck“ in Sternberg eine Potenzialanalyse und die Achtklässler Werkstatttage.

svz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Die ersten Schritte zur späteren Berufswahl haben die Siebtklässler der Verbundenen Regionalen Schule „David Franck“ in Sternberg jetzt gemacht.

Unterstützt von Berufseinstiegsbegleitern der Schweriner Bildungswerkstatt, erlebten die 34 Schüler an zwei Tagen eine Potenzialanalyse. „Jugendliche sollen sich früh und bewusst Gedanken machen, welche Ausbildung nach der Schule zu ihnen passt“, sagt Gudrun Bublitz, Bereichsleiterin Berufsorientierung der Schweriner Bildungswerkstatt im SVZ-Gespräch.

Schulleiterin Petra Langpap stimmt ihr zu: „Es gibt Schüler unserer Schule, die jetzt schon wissen, welchen Beruf sie später wählen, andere wissen es noch gar nicht.“

An zwei Tagen findet eine etwas andere Art des Unterrichts im Klassenzimmer statt. Es geht nicht um Textanalyse und Matheformeln, sondern darum, die eigenen Stärken, Neigungen und Kompetenzen zu erkennen, um sich frühzeitig auf die zukünftige Berufswahl vorzubereiten.

Kreativität, Arbeitsplanung, Kommunikationsfähigkeit und Zeitmanagement testen die Schüler bei mehreren praktischen und theoretischen Übungen in Einzel- und Gruppenarbeit. Sie sollen dabei so selbstständig wie möglich agieren. Zum einen werden sie von den Mitarbeitern der Bildungswerkstatt beobachtet und bekommen eine Rückmeldung, zum anderen sollen sie ihr Tun selbst reflektieren.

Den zweiten Schritt zur späteren Berufswahl machten jetzt die Achtklässler. „An die Potenzialanalyse schließen sich die Werkstatttage an“, erklärt Bublitz. Hier bekommen die Schüler an zehn Tagen die Möglichkeit, zunächst sieben verschiedene Berufe kennen zu lernen und dann einen Beruf drei Tage intensiver zu vertiefen. Die vier Schülerinnen Maja Bohnet, Lena Dieckow, Michelle Blank (alle 8a) und Lea Dalke (8b) wählten das Fliesenhandwerk aus. „Wir haben etwas für unsere Schule gebaut“, sagt Maja Bohnet. In Teamarbeit ist ein buntes Mosaik aus Fliesen entstanden. „Es hat Spaß gemacht, aber der Beruf ist nichts für mich“, berichtet Lena Dieckow über die gewonnene Erkenntnis.

Der dritte Schritt wird das Betriebspraktikum in der neunten Klasse sein. Die Vorarbeit dafür wäre getan.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen