Offene Ohren und Türen für alle : Erste Hilfe bei Streit und Sorgen

Im Gespräch: Elke Kasten tauscht sich mit Leon, Miriam und Hanna (v.l.) aus. Die Schüler vertrauen ihr.
Im Gespräch: Elke Kasten tauscht sich mit Leon, Miriam und Hanna (v.l.) aus. Die Schüler vertrauen ihr.

Elke Kasten ist Schulsozialarbeiterin an der KGS Sternberg und damit Bindeglied zwischen Schülern, Lehrern und Eltern.

svz.de von
18. Mai 2017, 21:00 Uhr

An der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „David Franck“ (KGS) in Sternberg klingelt es. Unterrichtsbeginn. Auf dem Schulhof ist es still. Während sich die Schüler in den Klassenräumen mit Vokabeln und Formeln beschäftigen, sitzt Elke Kasten in ihrem Büro im ehemaligen Hausmeistergebäude und bereitet sich auf ein Elterngespräch vor. Sie arbeitet als Schulsozialarbeiterin und stärkt Schülern ab Klasse fünf den Rücken.

Unterstützung von Mädchen und Jungen, die Angebote der Berufsberatung bis hin zum Praktikum durchlaufen, Einzelfallberatung und Krisenintervention, Sozialtraining und Präventionsarbeit, Ausbildung und Betreuung der Jung-Sanitäter: Das sind nur einige Aufgaben, die sie zu bewältigen hat.


Jedes Schuljahr eine neue Herausforderung


Ihre Türen stehen für die Belange der Gymnasiasten und Regionalschüler immer weit offen. Das wissen die Jungen und Mädchen. Es gibt keine festen Sprechzeiten. „Manchmal stehen sie schon früh morgens auf der Matte, manchmal ist hier wenig los“, ist ihre Erfahrung. Bereits seit 2002 ist Elke Kasten an der Sternberger Schule tätig und „jedes Schuljahr stellt mich wieder vor neue Herausforderungen. Die Verhaltensweisen der Schüler haben sich stark verändert.“ Als sie angefangen habe, sei körperliche, offene Gewalt ein großes Thema gewesen. „Handgreifliche Auseinandersetzungen haben wir jetzt zum Glück keine mehr. Durch die Digitalisierung sind Stalking und Mobbing mehr geworden“, sagt Kasten. So sei sie vor allem als Zuhörer und Tröster gefragt. „Es ist eine spannende Tätigkeit, wo es darum geht, Kinder ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und sie mit Projekten für bestimmte Themen wie Medien zu sensibilisieren“, sagt sie.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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