Warin : Erinnern an Wariner Heimatdichter

Die Plattsnacker Monika Schümann, Helga Otto und Peter Anders (Bildmitte) und Annelie Thomas (Heimatverein) mit den Hansen-Enkeln (v.l.) Dr. Horst Hansen, Bernd Hoffmann, Jürgen und Klaus Friedrich, Gert Hansen, Dr. Peter Hoffmann, Dr. Kurt Hansen.
Die Plattsnacker Monika Schümann, Helga Otto und Peter Anders (Bildmitte) und Annelie Thomas (Heimatverein) mit den Hansen-Enkeln (v.l.) Dr. Horst Hansen, Bernd Hoffmann, Jürgen und Klaus Friedrich, Gert Hansen, Dr. Peter Hoffmann, Dr. Kurt Hansen.

Gedenkveranstaltung zum 50. Todestag von Georg Hansen fand große Resonanz.

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09. November 2015, 23:17 Uhr

Als vor 50 Jahren vom Wariner Kirchturm das Todesgeläut für den Töpfermeister Georg Hansen erklang, trauerten mit der großen Familie die Bewohner der Stadt um ihren Heimatdichter.

Auch heute scheint das Interesse an seiner Person und seinen Gedichten ungebrochen. So war dieser besondere Plattsnacker-Nachmittag zum 50. Todestag von Georg Hansen außerordentlich gut besucht. Die Bestuhlung im Saal des „Hotel am Wariner See“ musste erweitert werden, um allen Platz zu bieten. Da habe sich die intensive Arbeit doch gelohnt, freute sich die federführende Plattsnackerin Helga Otto. Sie hatte für diesen Nachmittag die Textauswahl vorgegeben und die Enkel von Georg Hansen für die Mitarbeit gewonnen. Mit dem lautstarken „Hansenschem Organ“ und in „Hansenscher Lebhaftigkeit“ unterstützten Gert Hansen, Dr. Kurt Hansen und Dr. Horst Hansen die drei Plattsnacker Helga Otto, Monika Schümann und Peter Anders. Die Moderation übernahm Hansen-Enkel Dr. Peter Hoffmann. In seinem computer-gestützten Lichtbildervortrag zum Leben des Großvaters waren Gedichte von Georg Hansen, Textstellen von Pastor Fründt und Gedichte der Enkel Gert Hansen und Klaus Friedrich, sozusagen als Erblast, eingebaut. Peter Hoffmann verstand es mit Verstand und Gefühl, das Leben seines Großvaters wieder lebendig werden zu lassen.

Georg Hansen, 1881 in Warin geboren, zur Schule gegangen, beim Vater zum Töpfer ausgebildet, hat vom Kaiserreich bis zum Arbeiter- und Bauernstaat vier Gesellschaftsordnungen durch- und überlebt, mit mehr oder weniger Begeisterung. Seine Kindheit in der Grabenstraße, für ihn „die schönste Straße der Welt“, hat zeitlebens Spuren in ihm hinterlassen. Warin, wo „jeder Pflasterstein du zu mir sagt“, die Natur drum herum und seine Familie waren sein Lebensmittelpunkt.

 


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