Witzin/Zülow : Ententanz auf der Mildenitz

Jürgen Rosenfeld und Hans Hüllr junior schickten 350 an Spaziergänger verkaufte Enten ins Rennen auf der Mildenitz.
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Jürgen Rosenfeld und Hans Hüllr junior schickten 350 an Spaziergänger verkaufte Enten ins Rennen auf der Mildenitz.

Das 16. Entenrennen der Witziner Dörpschaft war wieder ein voller Erfolg und brachte auch vergnügliche Neuerungen

svz.de von
30. März 2016, 05:00 Uhr

Man kann es kaum glauben! Aber es waren weit mehr als 150 Osterspaziergänger, die sich am Nachmittag des Ostermontags auf dem Witziner Parkplatz in den Pulk von Jung und Alt einreihten, um dem traditionellen Entenrennen auf der Mildenitz in Zülow beizuwohnen. Mehr noch. Denn nachdem sie alle eine oder mehrere nummerierte Plaste-Enten bei Rita Rosenfeld und Christa Kröplin von der Dörpschaft gekauft hatten, schickten sie diese mit ins Rennen.

Doch zuvor hatte man sich auf Eiersuche in den Zülower Wald, der zur Mildenitz führte, begeben. Ein Heidenspaß besonders für die Kinder, als sie, versteckt unter Büschen und Moos, Tüten mit leckeren Ostersachen fanden. Doch auch so mancher Erwachsene wurde fündig. Denn von etlichen Bäumen baumelte ihnen ein „Schnäpschen“ entgegen, das „geerntet“ werden konnte. Reno Meiser aus Dresden, der mit seiner Familie gerade Urlaub in der Nähe macht und an einem Ast einen „Feigling“ entdeckte, griff freudestrahlend zu. „Ich finde das eine ganz tolle Idee“, erzählte er begeistert. „Solch ein lustiges Osterspektakel haben wir noch nirgendwo anders erlebt. Wir werden es gerne weitererzählen.“

Nachdem sich der „Entenkorb“ gefüllt hatte, ging es in Richtung Zülower Brücke. Und jetzt hieß es „Hannemann, geht du voran!“ Will heißen: Eine große Plaste-Ente, die symbolisch die Dörpschaft vertrat, wurde vorab, quasi als Vorhut, an einem Seil zu Wasser gelassen. Und es dauerte gar nicht lange, da demonstrierten Jürgen Rosenfeld und Hans Hüller junior von der Dörpschaft den „Zülower Brückensturz“ und warfen mit kühnem Schwung alle Enten hinterher ins Wasser. Jetzt hieß es für diese, den Weg ins Ziel zu finden. Doch das war gar nicht so einfach, denn der aufgekommene Wind trieb das eine oder andere „Geflügel“ öfters mal vom rechten Weg ab. Jetzt war es Wilfried Junghans, der die insgesamt 350 Tiere mit einer Stake wieder auf den rechten Weg zurückführte. Und nach gut einer halben Stunde war der „Enten-Einlauf“ vollendet.

Doch nun die spannende Frage: Wessen Ente hat das Rennen gewonnen?

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