Freiwillige Feuerwehr : Engagement aus Verantwortung

Die Freiwillige Feuerwehr Zahrensdorf/Langen Jarchow.
Foto:
1 von 1
Die Freiwillige Feuerwehr Zahrensdorf/Langen Jarchow.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zahrensdorf und Langen Jarchow

svz.de von
08. Januar 2018, 07:00 Uhr

Im Jahr 2017 mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zahrensdorf/Langen Jarchow nur zu einem einzigen Einsatz, in diesem Jahr dafür schon gleich zu Beginn. In der Nacht vom 4. zum 5. Januar drohte in der Gemeinde Kloster Tempzin das Wasser von einem nahen Acker in ein Haus zu laufen (SVZ berichtete). Es wurde ein Abfluss geschaffen und dann das Wasser unter anderem vom Acker gepumpt. Die Feuerwehr Zahrensdorf/Langen Jarchow war mit neun Leuten im Einsatz. „Ja, das kann gut sein, dass meine Stimme durch diesen Einsatz weg ist. es hat ja die ganze Zeit geregnet“, meinte Wehrführer Horst Rausch bei der Jahreshauptversammlung seiner Wehr am Freitagabend im Haus der Landwirtschaftsgesellschaft in Zahrensdorf. Dort hatte er stark damit zu kämpfen, seinen Rechenschaftsbericht und den Ausblick für das neue Jahr zu Gehör zu bringen.

Das wichtigste Thema der FFW Zahrensdorf/Langen Jarchow mit 20 aktiven Feuerwehrleuten und neun in der Jugendwehr war 2017, dass ihr Gerätehaus nun endlich warm und trocken ist. Es wurde eine Erdgasheizung eingebaut, demnächst werden zwei Unternehmer der Gemeinde die Räume malern und den Sanitärbereich fliesen - alles auf eigene Kosten. Dafür dankte Horst Rausch ihnen, ebenso für die engagierte Arbeit von Jugendwart Dieter Nuklies.

Bei der Wahl, die in diesem Jahr anstand, wurde Horst Rausch als Wehrführer wieder gewählt, ebenso sein Stellvertreter Hans-Joachim Hogräfe und der Jugendwart. Der hob in seinem Rechenschaftsbericht hervor, dass der vierte Platz seiner Kids beim Amtsausscheid in Borkow ein sehr guter gewesen sein, wenn man bedenke, dass von den neun Mitgliedern der Jugendwehr acht erst ein Jahr dabei seien.

Der stellvertretende Amtswehrführer Matthias Ohms. Eckhardt Meyer, im Amt SSL, für die Feuerwehren zuständig, und Bürgermeister Alfred Nuklies überbrachten Grußworte.

Horst Rausch ist seit 2005 Wehrführer. „Sonst macht es ja keiner“, meinte er. Er sei aus Verantwortungbewusstsein immer noch dabei. „Feuerwehrmann zu sein, das ist eine Berufung“, ist er sich ganz sicher.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen