zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 05:52 Uhr

Sternberg : Endspurt beim Einkaufscenter

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Eröffnung des Aldi-Marktes ist für den 4. Dezember geplant, Edeka folgt voraussichtlich Mitte Januar.

von
erstellt am 20.Okt.2017 | 20:45 Uhr

Der goldene Herbst, der nun ein wenig für die verregneten Zeiten zuvor entschädigt hat, könnte sich gern ein paar Wochen halten, meint Michael Hüge. Denn über dem neuen Edeka-Markt zeigt sich noch der Himmel. Gerade sind die mächtigen Holzbinder für die Dachkonstruktion aufgesetzt worden. Parallel wird an Parkplatz und Anlieferungszone gebaut. Die Arbeiten am Aldi-Markt sind dagegen längst wetterunabhängig. Der Innenausbau steht vor der Fertigstellung, sagt Hüge, Bauleiter von der IGB Construct GmbH & Co. KG. aus Wismar, unter deren Regie das neue Nahversorgungszentrum in der Sternberger Goethestraße entsteht. Aldi hatte am 25. Februar geschlossen und den Weg für den Abriss frei gemacht.


Baugeschehen wird interessiert verfolgt

Im neuen Gebäude, das mehr Platz bieten und für die Kunden übersichtlicher sein soll, müssen hauptsächlich noch die Decken geschlossen, die Beleuchtung sowie die Kältetechnik installiert und in Betrieb genommen werden. Die Übergabe an den Discounter ist für Mitte November vorgesehen, damit genug Zeit zum Einrichten des Marktes bleibt. Am 4. Dezember soll Eröffnung sein.

Edeka rechnet damit voraussichtlich Mitte Januar, sagt Sascha Krüger, Marktleiter am jetzigen Standort im Finkenkamp. Interessiert verfolge er das Baugeschehen, so dass ihm auch die Montage der Leimholzbinder nicht entgangen sei. „Jetzt ist richtig was zu sehen“, so Krüger. Alle würden sich auf die Eröffnung des Marktes freuen, auf das
Umräumen freilich weniger.

Karsten Bohnhorst, der Inhaber von Edeka in Sternberg, hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, wie froh er über den Neubau ist. Die jetzige Verkaufseinrichtung sei sehr beengt und könne bei weitem nicht das bieten, was Kunden heute erwarteten, hatte Bohnhorst schon im Februar gegenüber SVZ geäußert. Außerdem sei die Parkplatzsituation katastrophal. Für ihn könne der Umzug gar nicht schnell genug vonstatten gehen.

Mit beteiligten Firmen Hand in Hand

Die Übergabe an Edeka sei für Ende Dezember gedacht, erklärt der Bauleiter. Der häufige Regen den ganzen Sommer über und dazu Unwetter hatten die Bauarbeiten auf dem ohnehin extrem schwierigen, feuchten Untergrund in diesem Bereich zusätzlich erschwert, so dass es zu Zeitverzug kam (wir berichteten). Die Gründungsarbeiten seien aufwändiger geworden als gedacht und hätten daher mehr Zeit gekostet, hatte Hüge begründet.

Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen, von denen ein großer Anteil aus der Region kommt, funktioniere reibungslos. Mehrere würden sich schon von anderen Projekten kennen und wüssten, dass sich einer auf den anderen verlassen könne. „Das geht Hand in Hand“, freut sich der Bauleiter. „Schnell, sauber und zuverlässig“, fügt er in Richtung Joachim Hecht hinzu, der zur Absprache über kurzfristig benötigte Metallteile auf die Baustelle gekommen ist. „Die Chemie mit IGB stimmt“, gibt dieser prompt zurück.

Hecht hat sich genau am 1. Mai 1997 selbstständig gemacht. Seine Firma Metallbau & Schmiede in Dabel bestehe mit ihm aus drei
Beschäftigten – zwei Meistern, denn Sohn Thomas habe wie er diesen Abschluss, und einem Gesellen, erklärt Joachim Hecht. Der Betrieb fertige für das Einkaufszentrum unter anderem Metallgeländer, Einkaufswagenboxen und Fahrradständer, habe aber auch Stahlträger eingezogen und liefere viele Zuarbeiten aus Metall, „die hinterher nicht mehr zu sehen sind“, wie der Dabeler sagt. Es sei eben das, was eine kleine Firma bei so einem großen Bauvorhaben leisten könne. Das befindet sich nun im Endspurt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen