Loiz : Einzementierte Bank rausgerissen

Eine identische Bank wie die gestohlene steht im Steinkreis von Loiz unter einer Linde. Insgesamt hatte die Gemeinde Witzin vor drei Wochen neun solcher Bänke aufgestellt. Fotos: Roland Güttler
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Eine identische Bank wie die gestohlene steht im Steinkreis von Loiz unter einer Linde. Insgesamt hatte die Gemeinde Witzin vor drei Wochen neun solcher Bänke aufgestellt. Fotos: Roland Güttler

Die Täter müssen auf Verbindungsstraße von Loiz zur B 104 mit schwerer Technik vorgegangen sein.

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29. September 2015, 17:01 Uhr

Selbst Einzementieren hat nichts geholfen. Höchstwahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag ist eine Massivholz-Bank verschwunden. „Sie stand auf halber Strecke an der Verbindungsstraße zwischen Loiz und der B 104“, so der Witziner Bürgermeister Hans Hüller gestern gegenüber SVZ. Der oder die Täter müssen mit schwerer Technik vorgegangen sein, um die Bank rauszureißen. „Man sieht da noch Reifenspuren“, so Hüller. „Viele Bürger wollen gern mal längere Strecken gehen. Ältere Leute brauchen unterwegs mal einen Ruhepunkt zum kurzen Verschnaufen“, erklärte das Gemeindeoberhaupt die Standortwahl dieser Bank.

Er sei am Montag von einem Bürger in Kenntnis gesetzt worden, dass die Bank verschwunden ist. Vor drei Wochen waren in Witzin sowie im Ortsteil Loiz insgesamt neun Bänke im Wert von je 163 Euro aufgestellt und zur Sicherheit einzementiert worden. Doch auch das konnte – wie gesagt – den Diebstahl nicht verhindern.

Bei der gestohlenen Bank handelt es sich um eines der in Witzin hergestellten Unikate. „Die gibt es so kein zweites Mal“, so Hüller; „1,70 Meter lang, 30 Zentimeter tief und mit zehn Zentimeter Bodenstärke aus Vollholz-Lärche.“ Darum setzt der Bürgermeister auf den Wiedererkennungseffekt, sollte sich einer das gestohlene Stück in der Region bei sich zu Hause hinstellen wollen.

Die Straftat zeigte Hüller gestern bei der Sternberger Polizei an.

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