Sternberg : Einkauf anno dunnemals

Jürgen Klabunde, ehemaliger Schulleiter der KGS Sternberg, zeigte den Klönsnackern die Zwei- und Einmark- sowie die 50-Pfennig-Scheine, die es noch zu Beginn der DDR gab. Links daneben Heidrun Peter, die Leiterin der AG Klönsnack, und Dietrich Steinberg  Fotos: kfri
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Jürgen Klabunde, ehemaliger Schulleiter der KGS Sternberg, zeigte den Klönsnackern die Zwei- und Einmark- sowie die 50-Pfennig-Scheine, die es noch zu Beginn der DDR gab. Links daneben Heidrun Peter, die Leiterin der AG Klönsnack, und Dietrich Steinberg Fotos: kfri

Der Klönsnack lud zum Austausch von Erinnerungen

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01. Februar 2018, 21:00 Uhr

Rund 20 Freunde der plattdeutschen Sprache hatten sich zu der Veranstaltung des Sternberger Heimatvereins am Mittwoch eingefunden. Thema des Nachmittags war: „Inköpen in de föftiger Johren in Stirnbarg, wie güng dat dunn - ohne Edeka, Aldi und Penny?“ Das schien doch so einige zu interessieren. „Wir sind heute vergleichsweise viele“, erzählte Anke Bittermann, die Vorsitzende des Heimatvereins, der SVZ. Aber nicht wenige Bewohner Sternbergs und der Umgebung sind regelmäßig bei den Kaffeerunden, bei denen plattdeutsch gesprochen wird. Diese werden von Heidrun Peter, der Leiterin der AG Klönsnack, organisiert.

„Ich unterrichte in der AG Plattdeutsch an der Grundschule in Dabel. Ich bin hier, weil ich ja sonst keine Möglichkeit habe, aktiv Plattdeutsch mit anderen zu sprechen“, erzählte zum Beispiel Helga Böhnke, die an der Grundschule Dabel die AG Plattdeutsch unterrichtet. „Zur Zeit sind das sieben Schüler.“ Einmal in der Woche lernen diese Kinder in 45 Minuten die Grundlagen der pattdeutschen Sprache, die vor gar nicht so langer Zeit noch alle Mecklenburger verstanden und gesprochen haben. Gisela Weidemann ist deshalb auch mit ihrer betagten Mutter Hertha Rademann einfach nur aus Liebe zum Mecklenburger Platt regelmäßig Gast in dieser Runde.

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