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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 21:41 Uhr

Sternberg/Warin : Einfach schon mal losradeln

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Teilobjekte der angedachten Bienenstraße von Plau am See über die Sternberger Region bis Schwerin-Mueß existieren bereits.

von
erstellt am 19.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Der Wonnemonat Mai, auch wenn er heuer nicht gerade mit wonnigen Temperaturen glänzt, ist der Startschuss in die Radfahrsaison. Gerade die Naturparks Sternberger Seenland sowie Nossentiner/Schwinzer Heide, deren Grenze die B 192-Brücke über die Bresenitz kurz hinter Neu Woserin bildet, bietet sich dafür an.

Anfang März hatten sich im Wariner Naturparkzentrum Vertreter der Naturparks, Umweltbehörden, dem Tourismusverband und u.a. auch Kanuanbieter getroffen zum Anschub einer übergreifenden Idee: Mit der „Bienenstraßenkonzeption“ für eine „naturparkübergreifende Radrundroute“ von Plau am See über Sternberg und Warin bis hin nach Schwerin-Mueß will man ein speziell auf Radfahrer abgestimmtes Markenzeichen setzen (SVZ berichtete).

Seitdem sind einige Wochen vergangen. „Wir befinden uns noch in der Findungsphase, haben derzeit so viel anderes zu tun, dass wir damit noch nicht in die Puschen gekommen sind“, betont Volker Brandt, der Leiter des Naturparks Sternberger Seenland, auf SVZ-Nachfrage.

So stecken er und seine Mitarbeiter derzeit voll in der Vorbereitung des zehnjährigen Bestehens des Naturparks, das am 11. Juni gefeiert werden soll. Anderen Partnern der Bienenstraße geht es ebenso, so haben die Imker derzeit Hochsaison.

Dass das Naturpark übergreifende Bienenstraßen-Projekt, welches nicht zuletzt auch die Angebots-Erweiterung für den sanften Tourismus in der Region im Auge hat, keine Sache von heute auf morgen ist, verkündete Brandt bereits im März. Er sprach seinerzeit „vom langen Atem, der nötig sein wird“. Als nächstes wolle man sich, so Brandt, in einem Gremium auf eines der vorgeschlagenen Logos als Wiedererkennungszeichen der Bienenstraße einigen.


Routen im Seenland


Unabhängig davon können Radfahrer, ob Einheimischer oder Tourist, bereits einige angedachte Etappenziele der künftigen Bienenstraße im wahrsten Sinn des Wortes erfahren. Im Bereich des Naturparks Sternberger Seenland wäre eine solche Route ausgehend von der „Imkerei im Wilden Westen“ im Western-Saloon von Kukuk über das „Blühende Sternberg“ u.a. mit „Lütt Acker“ hin zum Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden („Bienenhaltung im Mittelalter“). Ebenso bieten sich von Sternberg aus die Lindenallee in Weitendorf, die alten Obstsorten in Kaarz oder die Sültener Salzwiesen an. Bei Letzteren kann man sehr gut die verschiedensten Schmetterlinge beobachten. Freilich hat der Radfahrer von Weitendorf nach Sülten keine andere Chance, als die Bundesstraße 192 zu nutzen. Ein weiteres Routen-Angebot wäre von der Bienenstadt Brüel aus durch den Wald über Penzin und Weiße Krug bis nach Warin zum Naturparkzentrum.

In anderer Richtung entlang der B 192 ist u.a. eine etwas längere Tour von Dabel aus über Dobbertin und dem Goldberger Bauerngarten (Heimatmuseum) bis nach Sandhof (Thema: essbare Blüten, Marmeladen) empfehlenswert.

Das Thema Biene bildet gewisserweise die Klammer des ins Auge gefassten neuen Tourismuskonzeptes. Das Erlebnis Natur soll dabei einhergehen mit Rast- und Einkehrmöglichkeiten.

Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Nicht zuletzt, wenn wie bei der Idee zweier Naturparks viele Partner mit im Boot sitzen. Radfans können sich jedoch schon jetzt – auch ohne Bienenstraßen-Feinkonzeption und deren Umsetzung – auf Tour begeben. So manches Einzelprojekt existiert wie gesagt. Darum, Karte eingepackt – und einfach losradeln! 

 

 

 

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