zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 17:15 Uhr

Weberin : Einfach abhauen, gibt es nicht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Inhaber des Weberiner Naschwerks wollen künftig getrennte Wege gehen.

von
erstellt am 23.Okt.2014 | 20:30 Uhr

Sie gehen künftig getrennte Wege: Ulrike und Ed Schütze aus Weberin. Trotzdem öffnet heute – wie an vielen Freitagen zuvor - das „Naschwerk“ wieder um 14 Uhr und lädt auch am Wochenende zum Kommen ein. Das kleine Café in Weberin dürfte inzwischen deutschlandweit bekannt sein und mit ihm insbesondere Ed Schütze, der Torten so kreiert, wie es sich wohl nur wenige trauen und damit genau den Geschmack trifft. Seine frechen Sprüche gefallen und natürlich die Kunst, die es nicht nur an den Wänden im „Naschwerk“ zu bestaunen gibt. Die vielen Naschwerk-Freunde sind es denn auch, die Schützes mit ihrer Trennung nach 21 gemeinsamen Jahren an die Öffentlichkeit gehen lassen. „Das Naschwerk ist unser gemeinsames Baby und keiner von uns möchte es alleine weiterführen“, schreiben sie auf ihrer Homepage, und dass sie sich „in Liebe und Respekt“ trennen.

„Die schönste Zeit meines Lebens ist hier gewesen. Als wir das erste Mal in Weberin waren, hatte ich das Gefühl, angekommen zu sein“, sagt Ed. Trotzdem, alleine weitermachen wolle er nicht. „Ich kann es nicht ohne Ulrike“, sagt er. „Wir sind ein Team“, pflichtet sie bei.

Das Café und die Gäste sind beiden ans Herz gewachsen, aber jetzt komme ein Neuanfang. Zwar ohne Scheidung, aber doch mit einer Trennung. Viele würden das verstehen, andere hätten ihnen gesagt, das dürft ihr nicht. „Wir hoffen, jemanden zu finden, der das ,Naschwerk’ als Gesamtkonzept weiterführt. Es läuft gut, aber es ist für uns jetzt Routine. Wenn jemand sagt, dass er etwas Neues machen will, kann es neue Energie bringen“, sagt Ulrike. Es werde funktionieren, zeigt sich Ed überzeugt. Er würde auch die ersten zwei, drei Monate bleiben und mitbacken. Sie hätten ein gutes Gefühl, auch weil die „Leute es mitgetragen haben. Wir haben so viel an guter Energie bekommen, mehr als wir gegeben haben“, meint Ulrike Schütze.

 

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen