Neues Wohngebiet : „Eine große Sache für Ventschow“

Symbolischer Spatenstich durch Bauherr Uwe August und dessen Frau Katrin auf dem neuen Ventschow Baugebiet „Am See“.
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Symbolischer Spatenstich durch Bauherr Uwe August und dessen Frau Katrin auf dem neuen Ventschow Baugebiet „Am See“.

Neues Wohngebiet „Am See“ . Fünf der 23 Grundstücke sind bereits verkauft. Kurzer Weg zur A 14 sowie Bus- und Bahnanbindung

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13. November 2017, 05:00 Uhr

Eigentlich sollte mit den Erschließungsarbeiten bereits im März begonnen werden; nachdem jetzt endlich alle bürokratischen Hürden genommen sind, kann es nun losgehen mit den Tiefbauarbeiten im neuen Ventschower Wohngebiet „Am See“. Hier sollen 23 Häuser entstehen, Vorgaben gibt es nur wenige. „Der innere Ring zum See hin ist für Einfamilienhäuser vorbehalten, am äußeren Ring können auch Doppelhäuser gebaut werden“, so Bauherr Uwe August gegenüber SVZ nach dem symbolischen Spatenstich.

„Ich bin happy, ist doch ganz klar“, so Ventschows Bürgermeister Dieter Voß zum Bauprojekt, welches nach insgesamt 20-jährigem Anlauf endlich Wirklichkeit wird. Und für den Leitenden Verwaltungsbeamten im Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen, Eckardt Rohde, ist das Ganze „eine große Sache für Ventschow“.

Uwe August, der im benachbarten Jesendorf ein „Ingenierbüro für Bauberatung & Projektierung“ hat, ist bereits Bauherr Nr. 4 auf dem Areal. Einen ersten Anlauf gab es in der Kommune 1998, der B-Plan wurde schließlich am 29. November 2004 per Satzungsbeschluss aufgelegt. Nur tat sich lange nichts. Ende 2015 erwarb Uwe August dann von Waldbesitzer Hans-Hubertus Moll das B-Plan-Gebiet. „Eigentlich wollte er nur Holz für die Weihnachtsmarkt-Fackeln holen. Und zurück kam er mit dem (Bauland-)Vertrag“, erzählte die Gattin. „Na ja“, merkte Uwe August dazu an, „ich hatte schon vorher mal mit ihm darüber gesprochen.“ (SVZ berichtete)

In „Ober-“ und „Unterdorf“ unterteilt sich das Areal topographisch. Ein erster Bauherr aus dem Dorf baute bereits per Sondergenehmigung sein Haus mit herrlichem Blick auf den Ventschower See.
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In „Ober-“ und „Unterdorf“ unterteilt sich das Areal topographisch. Ein erster Bauherr aus dem Dorf baute bereits per Sondergenehmigung sein Haus mit herrlichem Blick auf den Ventschower See.
 

Gekauft, ein Jahr von ehemals 36 auf 23 Grundstücke umgeplant… Im Mai 2018 soll die Erschließung samt Straßen auf der gut fünfeinhalb Hektar großen Fläche im Winkel der Landesstraßen 101 und 031 in Richtung Alt-Ventschow beendet sein. „Fünf Grundstücke sind bereits weg, zudem gibt es drei Anfragen“, verkündet Uwe August den aktuellen Stand. Die Bauwilligen kommen aus Wismar, Tressow, von der Insel Poel und natürlich aus Ventschow. Ihr Häuschen errichten will hier u.a. Andrea Czieslik. Die Buchhändlerin aus Schwerin verschlug es 1998 von Lübeck in die Landeshauptstadt. „Mittlerweile bin ich zu meinem Freund nach Ventschow gezogen. Ja, dann bauen wir ein Haus, sagten wir uns und waren auf der Suche“, so Czieslik, die den Baustart im kommenden Spätfrühjahr nicht erwarten kann. „Ventschow ist richtig schön mit viel Natur. Zur Autobahn ist es dicht, mit dem Zug bin ich in 22 Minuten in Schwerin, und auch der Bus fährt.“ Sie hoffe, „dass es mit den Fahrradwegen auch noch kommt“.

Lediglich sieben Grundstücke sind unter 1000 Quadratmetern, viele über 2000. „Damit hier Landleben ist, die Leute am Haus einen Garten mit Obstbäumen haben können und die Kinder Platz zum Spielen“, hatte Uwe August bereits im Januar in einem SVZ-Gespräch gesagt. Er selbst will hier zwei Doppelhäuser errichten. Im neuen Wohngebiet „Am See“ soll es Eigenheime sowohl zum Kauf als auch zur Miete geben.

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