Sternberg : Ein Supertag für Alt und Jung

Gelungene Premiere für Daniel Suckow beim Herstellen von Zuckerwatte. Er arbeitet als Betreuungsassistent beim DRK. Kerstin Schnürl und Tochter Paula kommen schon zum zweiten Mal.
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Gelungene Premiere für Daniel Suckow beim Herstellen von Zuckerwatte. Er arbeitet als Betreuungsassistent beim DRK. Kerstin Schnürl und Tochter Paula kommen schon zum zweiten Mal.

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und vielfältige Angebote lockten zahlreiche Besucher zum 15. Sommerfest in Sternberg.

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23. August 2015, 19:55 Uhr

Fliegender Wechsel auf der Bühne: Jagdhornbläsergruppe Wamckow/Wendorf, Brüeler Blasmusik, Kindertanzgruppe, Seniorentanzgruppe und -chor, Duo Rosenherz, kurz Unterhaltungsmusik vom Band. Manche Besucher beim 15. DRK-Sommerfest am Sonnabend in Sternberg blieben auf ihren Plätzen und ließen keine Darbietung aus, andere schlenderten über den Hof des Seniorenzentrums und schauten sich an den unterschiedlichsten Ständen um. Mitglieder von Jugendfeuerwehr und -rotkreuz gaben einen Einblick, was sie schon drauf haben. Auch beim kulinarischen
Angebot gab es reichlich Abwechslung, bis hin zu Schwein am Spieß, Fisch noch warm aus dem Räucherofen oder Kuchen aller Art. Es war ein Kommen und Gehen, das Areal im Grünen stets gut besucht, freute sich Danilo Wahl, Leiter des Seniorenzentrums, das das Sommerfest mit dem Ortsverein Sternberger Seenlandschaft gemeinsam organisiert. Das Wetter spielte bei dem kleinen Jubiläum prächtig mit, ganz anders als beim 10. Sommerfest vor fünf Jahren, als das Programm wegen des regnerischen Wetters aus dem Garten in den Saal verlegt werden musste. Antje Pöhls kommt immer wieder gern an ihre langjährige Wirkungsstätte. Als Leiterin des DRK-Seniorenzentrums beim Sommerfest 2014 nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit offiziell in den Ruhestand verabschiedet, macht sie weiterhin Musiktherapie und leitet den Seniorenchor. Vor dessen Auftritt kündigte Pöhls an, dass zum ersten Mal die neuen Mikrofone zum Einsatz kommen, weil in den Vorjahren der Gesang weiter hinten kaum angekommen sei. So richtig wollte das auch diesmal noch nicht klappen, obwohl am Abend zuvor „alles perfekt funktionierte“, wie der als Techniker engagierte Diskotheker Hans-Jürgen Töpper aus Witzin versicherte. „Wenn ich höher drehe, habe ich sofort eine Rückkopplung.“ Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch, Antje Pöhls und der Chor brachten so manchen Zuhörer zum Mitsingen.


Von Bastelstraße bis Zuckerwatte


Auch die Kinder hatten eine große Auswahl, um sich zu betätigen: Bastel- und Malstraße, Schminken, Dosenwerfen, Glücksrad, für die Kleinsten ein Hindernisparcours mit Stützrädern. „Die Schatzkiste mit den Preisen fürs Glücksrad ist schon mächtig durchgestöbert“, stellte René Krause schon um die Mittagszeit fest. Er habe gar nicht mit so vielen Kindern gerechnet, aber umso mehr Spaß mache die Betreuung der Stände. Alle verfügbaren DRK-Mitarbeiter seien an diesem Tag eingespannt und machten das gern. Krause arbeitet als Sozialbetreuer. Für Betreuungsassistent Daniel Suckow gab es eine Premiere, denn er stellte zum ersten Mal Zuckerwatte her, und das klappte bestens. „Ich habe mich im Internet belesen und das dann einfach ausprobiert.“

Kerstin Schnürl holte mit der siebenjährigen Tochter Paula schon zum zweiten Mal Zuckerwatte. In Sternberg aufgewachsen, wohnt sie jetzt in Gadebusch. Ihre Mutter habe ihr vorher von dem Sommerfest erzählt. „Wir waren den ganzen Vormittag an den Ständen, an manchen auch mehrmals, haben Kaninchen gestreichelt und die Vorführung der Jugendfeuerwehr angesehen“, zählt Schnürl auf. Ihre Tochter wolle im nächsten Jahr wieder herkommen.

Einige Meter abseits im Schatten gaben Kathleen Guder und Ralf-Theo Mundt vom Bereich Prävention in der Polizeiinspektion Ludwigslust manchen Rat, sich vor Betrügern und Dieben zu schützen, etwa beim Enkeltrick oder Einkaufen. „Wir hatten uns auf Senioren eingestellt, das mittlere Alter war aber auch vertreten“, so Guder. „Es war ein sehr interessiertes Publikum“, fügt Mundt an.

Der Dabeler Bürgermeister Herbert Rohde freute sich, ehemalige Einwohner aus der Gemeinde wiederzusehen. Es seien mehrere im Seniorenzentrum, von der Tagespflege bis zum Betreuten Wohnen. Und so wie Sternberger gern zu Festen nach Dabel kommen, sei es auch umgekehrt.

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