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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 17:58 Uhr

Zahrensdorf : Ein Stück Dorfgeschichte geht zu Ende

vom

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2013 | 10:59 Uhr

Zahrensdorf | "Mein ganzes Leben war dieser 24- WE-Block mein Nachbar", erzählte gestern Gudrun Teude aus Zahrensdorf: "Er stand nur knapp 50 Jahre. Was im Jahr 1965 in Monaten aufgebaut wurde, wurde innerhalb von einer Woche dem Erdboden gleich gemacht. Viele Zahrensdorfer beobachteten den Abriss von Weitem."

Für ein paar Tage ist ein Blick auf diesen kahlen Fleck noch fremd, aber dann wird alles wieder zur Normalität, meint sie und hat deshalb dieses Stück Dorfgeschichte in Fotos festgehalten.

Wie SVZ berichtete, war dieser große Block der Sternberger Wohnungsbaugesellschaft (Stewo) in der Straße zu den Neubauten unrentabel. Der Leerstand war hoch und die Klärgrube auf fremdem Eigentum durfte nicht weiter genutzt werden. Die Gemeindevertretung hatte sich bereits im Jahr 2010 intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und ein Fördergebiet "Stadtumbau Ost" festgelegt.

Angesichts von hohem Leerstand und mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Projekt Stadtumbau Ost hat die Stewo seit 2004 Gebäude in Brüel, Weitendorf, Jülchendorf, Müsselmow, Kuhlen, Mustin, Warin und Kobrow II abreißen lassen. Anstelle der abgerissenen Häuser entstehen zunächst Grünflächen.


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