Sternberg : Ein Strandkorb geht auf Reisen

Strandkörbe sind auf dem Messegelände in Berlin verteilt. Einen davon testeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Auch Sternberg ist mit einem Strandkorb präsent.
Strandkörbe sind auf dem Messegelände in Berlin verteilt. Einen davon testeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Auch Sternberg ist mit einem Strandkorb präsent.

Werbung für Sternberger Seenland bei Internationaler Tourismus-Börse in Berlin: Auch bei Hanseschau ist die Touristinformation vertreten.

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07. März 2018, 21:00 Uhr

In einem Strandkorb aus Sternberg können es sich Besucher der gestern eröffneten Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin gemütlich machen. Martin Bouvier, Leiter der Touristinformation Sternberg, erklärt zum Hintergrund: „Erstmals ist in diesem Jahr mit Mecklenburg-Vorpommern ein deutsches Bundesland Partnerland der ITB.“ Der Landestourismusverband hatte die Idee, auf dem ganzen Messegelände Wahrzeichen aus Mecklenburg-Vorpommern zu verteilen. Die Wahl fiel auf Strandkörbe, mit denen sich die Kommunen präsentieren können, die eine staatliche Anerkennung als Kur- oder Erholungsort besitzen. So hat auch der Erholungsort Sternberg einen Strandkorb gekauft.

ITB-Besucher erfahren, dass die gemütliche Sitzgelegenheit aus einer ehemaligen Landtagsstadt stammt. In einer Region, in der schon die Slawen auf mehr als 100 Seen und Flüssen unterwegs waren, warte die pure Natur. Bouvier hofft, dass der Strandkorb den Messetrubel unversehrt übersteht. Danach wird er im kleinen Hof vor der Touristeninformation in Sternberg aufgestellt.

Das Sternberger Seenland ist jedes Jahr über den Regionalverband Mecklenburg-Schwerin auf der ITB vertreten. Messebesucher erhalten so Broschüren aus der Region. Parallel werben die Sternberger dieses Wochenende bei der Hanseschau in Wismar. Dort ist die Touristinformation in den nächsten Tagen persönlich vertreten. Und das zum wiederholten Mal, wie Bouvier erklärt. Zielgruppe sind Tagestouristen, denen Freizeitaktivitäten wie Kanu- und Radfahren, Wandern, aber auch Museen wie in Kobrow und Groß Raden schmackhaft gemacht werden sollen. Es sei erstaunlich, wie wenig die Leute, die nur eine Autostunde entfernt wohnen, die Möglichkeiten kennen, die das Sternberger Seenland zu bieten hat. Im vergangenen Jahr gab es nach der Hanseschau Anfragen von Wandergruppen aus Lübeck und Rostock, berichtet Bouvier. Aber auch Interesse für Klassenfahrten zum Kamelhof Sternberger Burg.

Bei der Hanseschau präsent ist auch der Wasser- und Bodenverband Obere Warnow. Im vergangenen Jahr war Geschäftsführerin Andrea Oleak erstmalig mit einem Biberflyer am Stand des Kreisbauerverbandes Nordwestmecklenburg dabei. In diesem Jahr hat sie neue Flyer zur Landwirtschaft erarbeitet. „Unsere Aufgaben sind in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt“, sagt Andrea Oleak. Deshalb will sie erneut die Messe nutzen, um die Belange des Wasser- und Bodenverbandes publik zu machen.

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