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Siegerehrung: Vereinschef Werner Kröplin überreicht die Trophäe an Sieghardt Sablofski.
Siegerehrung: Vereinschef Werner Kröplin überreicht die Trophäe an Sieghardt Sablofski.

Witziner trafen sich zum Winterangeln auf dem Eis des Urtmannsees

svz.de von
05. März 2018, 12:06 Uhr

Im Jahreskalender des Witziner Angelsportvereins wird als einen besondere Aktivität das Eisangeln angekündigt. Nicht immer sind die Bedingungen dafür vorhanden. In diesem Jahr waren trotz des Dauerfrosts dennoch die Eisverhältnisse kompliziert. Denn nach den Minustemperaturen der zurückliegenden Tage hätte die Eisstärke der Gewässer um Witzin und Lübzin eine Eisstärke von mehr als 20 Zentimeter haben müssen. Warum das nicht überall der Fall war, können sich die Witziner Angler nicht erklären. Allerdings war die Eisqualität stellenweise gut. Es zeigten sich aber auch offene Stellen in den zugefrorenen Seen, die eine Gefahrenquelle auch für die Angler darstellt.

Am und auf dem Urtmannsee waren aber die Bedingungen so gut, dass am Sonntag das angekündigte Gemeinschaftsangeln um den Plötzpokal stattfinden konnte. Es war für jeden Teilnehmer eine Herausforderung, bei Minusgraden um 9 Grad den speziellen Plötzköder auf den Hacken zu bekommen. So ist es eben, andere Sportler laufen im Winter 250 Kilometer auf dem Eis oder klettern auf vereiste Berggipfel. Die Witziner Vereins-Eisangler suchen diese einmalige Möglichkeit im Jahr und gestalten so eine Gemeinschaftsaktion unter extremen Temperaturen. Und das Eisangeln wird von Jahr zu Jahr immer beliebter.

Nach zwei Stunden intensiver Angelaktivität gab es ein erfreuliches Ergebnis. Denn jeder Starter fing mindestens einen Fisch. Es gab aber auch einen Wettbewerb. Wegen der Schonzeiten wurden allerdings nur Weißfische geangelt.

Gesamtsieger und damit Gewinner des Wanderpokals wurde mit deutlichem Vorsprung der Lübziner Sieghardt Sablofski – mit 56 gewerteten Fischen. Vorjahressieger Werner Kröplin holte 30 Fische aus dem Urtmannsee. Das reichte für den Silberrang. Baldur Beyer mit 21 Fischen, Christoph Knoll mit 18 Fischen und Jens Lorek mit 13 Fischen folgten auf den Plätzen.



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