Warin : „Ein himmelweiter Unterschied“

Der Riesen-Teddy ist verletzt: Santina Krug aus Warin verbindet das Bein, ihre vierjährige Tochter Marta schaut lieber zu. Rechts der ehrenamtliche Betreuer des DRK-Kinderprogramms im Nordwestkreis, Pascal Blodau aus Gadebusch.
Der Riesen-Teddy ist verletzt: Santina Krug aus Warin verbindet das Bein, ihre vierjährige Tochter Marta schaut lieber zu. Rechts der ehrenamtliche Betreuer des DRK-Kinderprogramms im Nordwestkreis, Pascal Blodau aus Gadebusch.

Der Tag der offenen Tür in der neuen DRK-Kindertagestätte in Warin sorgt für Begeisterung bei den Besuchern

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11. Juni 2018, 21:00 Uhr

Die Hüpfburg in Form eines überdimensionalen Fußballs, passend zur am Donnerstag beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, war aufgebaut; drinnen wartete ein verletzter Riesen-Teddy auf die kleinen Besucher. Die neu gebaute DRK-Kita „Die kleinen Sandhasen“ in der Wariner Friedensstraße hatte am Wochenende zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Ende April feierlich übergeben, waren die Lütten zum 2. Mai aus der Containerlösung am Ziegelberg umgezogen. Die Mädchen und Jungen sollten sich erst einmal akklimatisieren, was laut Kita-Leiterin Marion Burmeister „aber gar nicht nötig war. Die Kinder haben sofort alles erobert“.

Nun konnten sich die Bürger Warins und aus der Umgebung in der neuen Einrichtung umsehen. Neugierig war auch Santina Krug, deren vierjährige Tochter Marta in die evangelische Regenbogen-Kita in Warin geht. Mutter und Tochter wollten aber unbedingt auch den „Sandhasen“-Neubau in Augenschein nehmen. Aus anderen Gründen tat dies Katharina Meier-Blunck. Ihr Sohn Mattis probierte derweil schon einmal diverse Spielzeuge aus. Der Zweijährige „soll nächstes Jahr hierher gehen“, so die Warinerin.

Ansonsten kamen viele vorbei, die auch einst in dem Bereich tätig waren. „Es ist ein himmelweiter Unterschied. Ich bin total begeistert über die Arbeitsplätze der Erzieher. Und für die Kinder muss es der absolute Wahnsinn sein“, verkündete Monika Schümann. Sie arbeitete 35 Jahre selbst als Erzieherin im Hort sowie im Kindergarten und der Krippe, bevor sie vor acht Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufhörte. Auch Günter und Bärbel Wietrziehowski waren hellauf begeistert – und dass nicht nur wegen der hellen, warmen Farben in den Räumen. „Ich selbst habe bis 1991 als Hortnerin gearbeitet, bevor ich mangels Bedarf gekündigt wurde“, so Bärbel Wietrziehowski.

Im unteren Bereich befinden sich die Krippenräume, das Obergeschoss ist das Reich der Drei- bis Sechsjährigen. Hier gibt es vier Gruppen. Sie haben Namen wie „Mäusegruppe“ oder „Fuchsgruppe“. „Wir sind ein offenes Haus mit offenen Türen“, betont Erzieherin Sylvia Besch, die bei der Löwengruppe“ die Lehrwerkstatt unter sich hat. Die Kinder können sich frei bewegen vom Bau- zum Kreativraum oder der Lehrwerkstatt. „Sie melden sich einfach kurz ab, damit ich weiß, wo wer ist“, sagt Cornelia Syring, die es für sich gut findet, „mit den Kindern von der Krippe bis zur Einschulung mitzugehen“.

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