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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

11. Dezember 2017 | 20:14 Uhr

Reinstorf : Ein Fest für den Apfel

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Buntes Treiben auf dem Storchenhof Sauer.

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 17:20 Uhr

Himmel und Erde, Apfelkuchen, -saft und -gelee – auf dem Storchenhof in Reinstorf drehte sich alles rund um den Apfel. Reingard, Uwe und Björn Sauer hatten dazu auf ihren Bauernhof eingeladen. Die mobile Apfelpresse des Vereins Gutshaus Hermannshagen e. V. hatte voll zu tun. Von überall kamen die Leute mit Äpfeln zum Saften. Und schauten auch an den Handwerkerständen oder im Hofladen vorbei.

„Am Vormittag konnten wir auf dem Hof nicht treten“, freute sich Uwe Sauer über den guten Zuspruch. „Dabei ist das Apfelfest eigentlich immer sehr klein gehalten. In erster Linie geht es darum, den Leuten in der Region die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Äpfel in Saft umzuwandeln.“

Für die Kinder war auch gesorgt. Eine nostalgische Bimmelbahn auf Schienen tuckelte mit Kindern vorbei. Aber am meisten wurden die Kinder wohl von den Rindern angezogen, denn die wurden mit Heu extra in die Nähe des Hofes gelockt. Kurz vor Toresschluss ließ Björn Sauer, der Sohn des Hauses, noch aus den eigenen Äpfeln Saft pressen. „Na, wir hatten so gut 300 Kilogramm“, schätzte er. Mike Nagatis, der die Apfelpresse aus Hermannshagen mit zwei jungen Leute organisiert, erklärte: „40 bis 50 Prozent ist der Safterlös.“

Nun, wo das Apfelfest vorbei ist, geht die Arbeit für Bäuerin Reingard Sauer erst richtig los. „Jetzt heißt es dann, Enten schlachten. Da habe ich mindestens vier Tage voll zu tun, eine Woche später dann noch einmal“. Überhaupt bleibt den Sauers auch im Winter nicht allzu viel Zeit, die Hände in den Schoß zu legen. Zumindest die Veranstaltungen im kommenden Jahr müssen schon mal geplant werden. Die traditionelle Frühlingsausfahrt soll 2016 mit einem Rasentreckerrennen kombiniert werden. „Die Leute, die gern mitmachen wollen, müssen ja über Winter ihre ,Fahrzeuge’ für das Rennen fit machen“, weiß Uwe Sauer. „Drei Wertungskategorien haben wir uns ausgedacht: Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. Wir hoffen, dass dann am 7. und 8. Mai viele Rasentraktoren hier an den Start gehen werden!“



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