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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 07:00 Uhr

Sternberg : Ein fantastischer Nachmittag

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Viel Publikumslob für 1. Musikantendeel von Bauer Korl im Hotel Dreiwasser in Sternberg

svz.de von
erstellt am 26.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Mindestens  500 Leute aus Sternberg und Umgebung waren  am Sonnabend  zur  1. Musikantendeel von Bauer Korl in den  Saal des Hotel Dreiwasser in Sternberg  gekommen. Pünktlich um 15 Uhr trat der „Mann mit Stallgeruch vom Feld“  in sein Wohnzimmer, das er  auf die Bühne verlegt hatte. Und  von dem Moment an lachte, klatschte, schunkelte das Publikum,  sang mit oder alleine.

„Schön, dass ihr alle gekommen seid und wie ich sehe, keiner über 50…“ Bauer Korl verstand es nicht nur, Komplimente zu machen. Er sagte auch frei heraus: Die Musikantendeel in Sternberg zu machen, sei zwar eine Notwendigkeit gewesen, wo er doch hier zu Hause sei, aber auch eine Herausforderung. Hier kenne er Hans und Franz. „Wenn wir hier und heute einen Fehler machen, dann geht das morgen in Sternberg doch gleich rum…“ Aber seine „Angst“ vor den Sternbergern war völlig unbegründet, da kein Fehler und keine Pannen erkennbar waren. Im Gegenteil, die Kombination aus Musik und Bauer Korls Comedy kamen an. Die Musik bewegte sich auf dem Lavel: „Musik, die jede Sau kennt, aber kein Sender mehr spielt“, also Evergreens, Schlager der 60er-, 70er-Jahre und Volksmusik. Auch wenn Bauer Korl meinte, musikalisch noch etwas Rückenwind zu brauchen, so schlug er sich doch hervorragend neben den großen Sängern Danny Buller und Wolfgang Schwalm. Die Korl Boys (Buller, Korl) mit „So schön, schön war die Zeit“, „Marina“ rissen sofort mit. Auch „La Paloma“ war ein Hit, der ankam. Mit dem Lied waren sie, die Korls Boys, übrigens, wie der Entertainer kommentierte, mit Hans Albers viel unterwegs. Leider habe dieser sich irgendwann von ihnen getrennt und jetzt sei von ihm nichts mehr zu hören… Aber die Korl Boys sind noch da und sangen das Publikum in Stimmung.

Bauer Korl hatte sich  auch Gäste eingeladen. Zunächst einmal aus der Region traten die „Dörpkinner ut Brüel“ unter  Leitung von Sandra Sulkowski mit Liedern ut Meckelbörg auf, wobei die Mecklenburger Nationalhymne nicht fehlte.  „Ein bisschen leise der Chor, man hätte ihm Mikros hinstellen müssen“, hieß es in der Pause aus dem Publikum heraus, aber trotzdem kam der Auftritt super an. Höhepunkt war natürlich der zweite Gast:  das „Schwergewicht der Volksmusik“ Wolfgang Schwalm von den Wildecker Herzbuben. Er strahlte vom ersten Moment an Sympathie und Gemütlichkeit aus, war redselig und hatte  viele bekannte Titel, speziell auch der Wildecker Herzbuben, im Gepäck. Dass er hervorragend Trompete bläst,  bewies er mit einem Medley. Den  danach gesungenen  Schneewalzer“ ließ er sogar pfeifend ausklingen. Einen Titel gestattete er sich, in Englisch zu singen. „No more boleros“, ein gesanglich höchst anspruchsvolles Lied – das wurde auch vom Publikum erkannt und pfeifend, anhaltend klatschend honoriert. Der Humor kam bei ihm passend zur Show nicht zu kurz, u. a. bei der Ankündigung seines Kochbuchs unter dem Titel: „Wie erhalte ich meine Figur“… Kein Wunder also, dass das Publikum diesen Mann nicht so einfach von der Bühne ließ.  Aber es gab noch einen Gast in der Musikantendeel: Danny Buller als Danny Buller, angekündigt von Bauer Korl als „Der Helmut Lotti von Mecklenburg-Vorpommeranien“. „Griechischer Wein“, „Die kleine Kneipe“, „Schau, was Liebe ändern kann“, „Tulpen von Amsterdam“ – Lieder zum Mitsingen, das Publikum war begeistert, nicht nur von der Liedauswahl, sondern in erster Linie auch von der Stimme des Sängers aus Rostock.

Was gibt es nach diesem dreistündigen Nachmittag noch  zu sagen? Vielleicht mit den Worten von Wolfgang Schwalm: „Ihr wart ein super Publikum und habt mir und den Korl Boys einen fantastischen Nachmittag beschert!“.

Oder aber wie es das Publikum selbst sah: Es hat uns super, super gefallen! Das waren unsere Lieder. Und diese Weisheiten, die Bauer Korl so raushaut, einfach toll, meinten Hannelore (77) und Johann-Georg Rettich(79) aus Sternberg. Karin Taubenheim (59) aus Sternberg: „Super! Bin eigentlich hergegangen, weil ich das Haus wieder  sehen wollte. Aber obwohl ich es nicht so mit Volksmusik habe, war das Programm kurzweilig, Korl’s Gags klasse, die Kinder super und das Catering des Hotels sehr gut!“ Dieter Schulz (81) aus Sternberg: „Ich war schon öfter bei Bauer Korl. Das ist ja so seine Masche. Gut, dass auch der Herzbube mit ist.“ Übereinstimmung bei den   Schwestern Edith Janson (78) und Jutta Hofstetter (81) aus Brüel: Wir haben extra die Kategorie 1 gekauft, damit wir das auch gut mitkriegen. Das ist hier eine tolle Atmosphäre! Und Udo und Inge Esemann (85) aus Schwerin: Wir sind ja viel auf Bauer Korl’s Veranstaltungen. Das ist hier mal was anderes, super! Es steckt aber auch sehr viel Arbeit drin. Eine schöne Zusammenstellung!

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