Witzin : Ein Eisfest wie bestellt und bezahlt

Was für ein Spaß: Careen Möller aus Witzin mit Sohn Eric Nolen (7) und seinem besten Kumpel Felix Nevermann (6/l.) im Schlitten-Schlepptau. Fotos: Roland Güttler
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Was für ein Spaß: Careen Möller aus Witzin mit Sohn Eric Nolen (7) und seinem besten Kumpel Felix Nevermann (6/l.) im Schlitten-Schlepptau. Fotos: Roland Güttler

Witziner Spektakel auf dem Mühlensee lockte bei traumhaftem Wetter über 100 Wintersport-Enthusiasten von Rom bis Rostock an.

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04. März 2018, 12:18 Uhr

Nach vier Jahren war es wieder mal so weit: In Witzin stieg am Sonnabend, kurzfristig angesetzt, das beliebte Eisfest auf dem Mühlensee. Die klirrende Kälte der vergangenen Tage sorgte auf dem Gewässer unterhalb des Anglerheims für eine gemessene Eisdecke von 13 Zentimetern.

Private, Sportenthusiasten sowie Angel- und Skaterverein hatten mit Hilfe der örtlichen Feuerwehr das Wintervergnügen in die Hand genommen. Neben Eiskarussell, Eishockey mit fünf Teams oder Eisstockschießen gab es auf dem schneebedeckten Teil des Sees auch einen Sprint-Biathlon.

Start frei also ab 10 Uhr am Samstag beim herrlichen Spaß für Groß und Klein. So drehte Careen Möller diverse Schlittschuhrunden mit Sohnemann Eric Nolen (7) und seinem besten Kumpel Felix Nevermann (6) im doppelten Schlittenschlepptau. „Ganz schön anstrengend“, meinte die Witzinerin beim Zwischenstopp.

Auch Bürgermeister Hans Hüller war beim Spektakel dabei, half unter anderem das Eiskarussell ordentlich in Schwung zu bringen, so dass die auf dem Schlitten sitzenden Kinder mit geschätzt 30 „Sachen“ und mehr in der Runde sausten. „Es sind so viele Leute hier, die ich gar nicht kenne. Und beim Termin konnten wir es gar nicht besser treffen: Bestellt, bezahlt – da muss es ja klappen!“, so Hüller.

Die Wintersport-Enthusiasten kamen von überall her. Kathrin Denker war mit zwei Freundinnen aus Rostock angereist, hatte vom Eisfest per Internet erfahren. Die Niederländerin Heleen Vermij, jetzt in Kirch Kogel zu Hause, las vom Spektakel in der SVZ und hatte ihre Ski mitgebracht, um beim Sprint-Biathlon zu starten. „Ich habe aber noch nie geschossen“, bemerkte Vermij.

Auf dem freigeschobenen Mini-Eishockeyfeld fertigte das Team Demen derweil die Witzin Uhus mit 9:2 ab. Doch das Ergebnis zwar zweitrangig. Obwohl, und das sei nicht verschwiegen: Die Demener Truppe, bestehend aus Jörg Paulig aus Demen, dem Kobrower René Baustian und den beiden Witzinern Simon Birkholz und Andreas Schultze ärgerte sich schon, dass man gegen die Witziner Feuerwehr einen Puck weniger im gegnerischen Minitor unterbrachte und so „nur“ Zweite wurde.

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