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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

16. Dezember 2017 | 21:51 Uhr

"Ein echt spanisches Wetter"

vom

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erstellt am 04.Aug.2013 | 09:06 Uhr

Sternberg | So schweißtreibend kann der Schulstart sein! Heike Schwedt wünschte am Sonnabendvormittag im Saal des Sternberger Seehotels den 43 Abc-Schützen sowie deren Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten "trotz der Hitze eine schöne Feierstunde". Für die Chefin der Sternberger "Alexander Behm"-Grundschule war es die "14 Einschulung, aber so heiß war es wohl noch nie". Es herrschten nicht nur über 30 Grad, vor allem die Schwüle machte nicht nur den Schulanfängern zu schaffen.

"Routine ist es nie. Es sind immer neue Kinder. Und so bin ich immer wieder aufgeregt", bekennt Heike Schwedt. Mit Annette Pralow und Angelika Muck bekämen die Erstklässler "ganz erfahrene Lehrerinnen". In der Tat: Beide haben 30 Jahre Berufserfahrung - Annette Pralow "nur" an der Sternberger Grundschule, Angelika Muck war vor ihrer Sternberger Zeit auch schon in Dabel und Mestlin tätig.

"Frau Pralow soll eine sehr Gute sein, habe ich gehört", erzählt Monica Tonisa she, die Mama von Aturo Jolitz. Nach der Hochzeit mit Stefan Jolitz wohnt die in Barcelona Geborene "seit acht Jahren in Tempzin". Aturo wie sein Bruder Ricardo (5) wachsen zweisprachig auf. "Ein echt spanisches Wetter heute, ich mag das. Aber es ist schon heiß", sagt Aturos Mama.

Die kleine Antonia aus Kaarz mit ihren blonden Zöpfen geht auch in die 1a. Auf die Frage des Reporters, ob sie sich auf die Schule freue, schüttelt sie mit dem Kopf. "Du musst da ja sagen", sagt Annette Pralow und schmunzelt. Dabei braucht Antonia doch gar keine Angst zu haben, denn die Viertklässler und der Schulchor sangen in ihrem Programm: "Und Frau Schwedt ist unser Chef. Zum Glück macht sie nicht so viel Stress…"

Insgesamt 117 Mädchen und Jungen aus dem Altkreis Sternberg wurden am Sonnabend eingeschult - und erhielten nach einer Schnupperstunde in ihren künftigen Klassenräumen natürlich auch ihre schon sehnsüchtig erwartete Zuckertüte. Grundschulen gibt es außer in Sternberg auch in Brüel, Dabel und Warin. Zudem dürfen die Eltern der Gemeinden Jesendorf und Ventschow zwischen den Grundschulen Warin und Lübow wählen. Und so lernen ab heute sechs Kinder in Lübow und fünf in Warin. Jubel gab’s in Dabel, mit 24 Erstklässler sind es so viele wie seit Jahren nicht mehr. Und damit sind es gar mehr als in Warin und Brüel (je 22). In Warin war letztmalig die im Sommer verabschiedete 4. Klasse nur "einzügig", in Brüel ist das noch länger her. Kommendes Jahr sehe es aber wieder anders aus, war aus beiden Schulen zu erfahren.

Übrigens: In den 1. Klassen sind die Jungs in der Minderheit. "Jeder bekommt seine Dame ab", so die Klassenlehrerin der Sternberger 1a, Annette Pralow. Von den 43 Kindern sind 16 Jungs, pari-pari aufgeteilt. In Brüel kommen gar sechs Jungs auf 16 Mädchen! In Warin und Dabel hält es sich hingegen die Waage.

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