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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

15. Dezember 2017 | 18:57 Uhr

Warin : Ein Blick hinter die Technik von anno dazumal

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Am Sonnabend gibt es um 11 bzw. 15 Uhr Führungen in der historischen Wariner Wassermühle.

von
erstellt am 01.Okt.2015 | 21:02 Uhr

Zum zweiten Mal nach 2013 ist die historische Wariner Wassermühle in der Bergstraße 27 am 3. Oktober in der Zeit 11 bis 15 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Sven Bardua, ein Hamburger Wirtschaftsjournalist und Mitkoordinator der Industriekulturtage in der Monopolregion Hamburg, lässt es sich wie bereits 2013 nicht nehmen, selber die geplanten zwei Führungen in Warin durchzuführen. Diese finden um 11 bzw. 15 Uhr statt.

„Begehungen auf eigene Faust sind nicht möglich“, erklärt die Warinerin Gisela Meyer, die im Auftrag der Mühlenbesitzer Michael und Uta Kluge nach dem rechten beim historischen Denkmal sieht und den Schlüssel für die Mühle hat. Falls u.a. ein Interessent kommt, der die seit Jahren zum Verkauf stehende Mühle erwerben will. „Aber das Gebäude ist sehr schwierig“, bekennt Uta Kluge gegenüber SVZ.

Kluges, selbst aus Warin stammend und heute in Berlin beruflich tätig, erwarben 1992 die Wassermühle.

Im technischen Denkmal, in dem bis 2011 noch Strom mittels Wasserkraft erzeugt bzw. bis 1990 pro Jahr 20 Tonnen Roggen gemahlen wurden, befindet sich noch die komplett erhaltene alte Mahltechnik u.a. mit den Getreide-Reinigungsmaschinen aus der Zeit um 1930. Die Wassermühle erhielt 1926 ihr heutiges Aussehen, die letzte Modernisierung erfolgte 1938.

Übrigens: Die 60-PS-Turbine der ehemaligen Wasserkraftanlage feiert in wenigen Jahren ihr 100-jähriges Jubiläum. Erbaut 1918, musste sie erst 2011 wegen des Streits um die Wasserrechte stillgelegt werden.

Die Wariner Wassermühle gehört zu den ansonsten verschlossenen historischen Industrieanlagen am Wasser und erzählt zugleich ihre ganz besondere Geschichte von der Zwei-Seen-Stadt als historischer Mühlenstandort.

 
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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