Brüel : Eigene Kreativität war gefragt

Familie Ferreira/Vaz (Mitte) bastelt unter Anleitung ihren ersten Adventskranz.  Fotos: Traudel Leske  
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Familie Ferreira/Vaz (Mitte) bastelt unter Anleitung ihren ersten Adventskranz. Fotos: Traudel Leske  

Brüeler Blockhüttenwirt Jörg-Peter Krüger lud zum Adventskränze-Binden an den Roten See ein.

svz.de von
23. November 2015, 15:58 Uhr

Pünktlich um 9 Uhr am Sonntagmorgen hatten sich auch in unserer Region die ersten Schneeflocken dieses Winters gezeigt. Es dauerte auch gar nicht lange, da hatte sich auf den Straßen eine dünne Schneedecke gebildet. Für manch einen ängstlichen Autofahrer ergab sich die bange Frage: „Fahren wir jetzt zum Roten See nach Brüel oder nicht? Kommt vielleicht noch mehr herunter?“ Denn dort hatte Blockhüttenwirt Jörg-Peter Krüger wie jedes Jahr um diese Zeit zum beliebten Adventskränze-Binden eingeladen. Und, gar keine Frage, die Leute kamen zuhauf. Kamen aus der unmittelbaren Region, aber auch von weiter her: aus Wismar, Schwerin, Plau am See und anderswo. Die meisten von ihnen waren schon Stammgäste, denn das Adventskränze-Binden am Roten See hat seit zwölf Jahren schon Tradition in Brüel. Schließlich sollen Adventskränze das Symbol für Anfang und Ende sein; erklärte der Blockhüttenwirt.

Der Platz vor der Blockhütte strahlte bereits eine heimelige Atmosphäre aus. Feuerschalen verströmten wohlige Wärme, die man angesichts der niedrigen Temperaturen auch gut gebrauchen konnte. Daneben lockte ein großer Topf mit heißem Glühwein. An vorbereiteten, überdachten Tischen und in Zelten lagen Werkzeuge wie Scheren, Messer, Drahtspulen usw. bereit. Und dazwischen konnte, wer wollte, sich mit den Materialien für seinen Adventskranz eindecken. Die Vielfalt war groß: Nobilistanne, Buchsbaum, Lebensbaum (Thuja), Ilex, Hartriegel, Schraubenzieher-Zweige, getrocknete Hortensien u.a.

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