Kaarz : Eiche kehrt in den Schlosspark zurück

Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbaufirma Jolitz beim Setzen des Baumes.
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Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbaufirma Jolitz beim Setzen des Baumes.

Arbeiten in Kaarz orientieren sich an früherer Parkgestaltung.

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26. März 2015, 23:27 Uhr

Die Lücke ist wieder gefüllt. Vis-à-vis des noch verhüllten Schlosses haben Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbau-Firma Jolitz aus Tempzin im Kaarzer Schlosspark in dieser Woche eine Eiche gesetzt. Mit einem Kronen-Durchmesser von vier bis sechs Metern und einem Stamm-Durchmesser von 50 bis 60 Zentimetern kommt der neue Baum gleich stattlich daher. Immerhin zählt er schon 15 Jahre. Was natürlich kein Alter ist im Vergleich zu den vielen anderen Riesen im naturgeschützten Schlosspark, deren Alter zwischen 350 und 500 Jahre geschätzt wird. In dem etwa acht Hektar großen, ab 1873 nach Plänen des Gartenarchitekten Carl Ansorge, einem Schüler von Lenné, angelegten Park sind neben Mammutbäumen viele selten Bäume zu finden, darunter Kurznadlige Hemlocktanne, Lawsons Scheinzypresse und Mammutbäume.

Anfang 2000 begannen dann an bestimmten Stellen im Park größere Bäume zu sterben. Wie die mächtige, mehrere Jahrhunderte alte Eiche vis-à-vis des Schlosses. „Ende der 1990er-Jahre war sie noch grün, aber die trockenen Spitzen waren nicht mehr zu übersehen. 2006 schlug die Eiche dann nur noch wenig aus und 2007 begann eigentlich ihr Niedergang“, erinnert sich Marion Schwarz, langjährige Hotelleiterin von Schloss Kaarz und jetzt verantwortlich für die Gästebetreuung und die Rezeption. Der trockene Baum wurde in den Jahren zum beliebten Fotomotiv von Besuchern diverser Feste im öffentlich zugänglichen Park.

Über Weihnachten im vergangenen Jahr ist die Eiche dann plötzlich umgekippt. „Der dicke Stamm war in Ordnung, aber es gab gar keine Wurzeln mehr“, sagt Marion Schwarz.

Nun wurde eine neue Eiche gepflanzt. Wegen der Baumhöhe von sieben, acht Metern war das nur mittels Radlader und Bagger möglich.

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