Ehemalige Schüler der EOS Brüel trafen sich zum Goldenen Abitur

Wiedersehenstreffen der 66er-Abiturklasse der EOS Brüel am Freitag und Sonnabend in Hasenwinkel. Fotos: Roland Güttler
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Wiedersehenstreffen der 66er-Abiturklasse der EOS Brüel am Freitag und Sonnabend in Hasenwinkel. Fotos: Roland Güttler

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21. August 2016, 17:16 Uhr

Die 66er-Abiturienten der Erweiterten Oberschule (EOS) Brüel trafen sich am Freitag und Sonnabend im Marstall des Schlosses Hasenwinkel zum „Goldenen Abitur“. Seit der Wende trifft man sich alle fünf Jahre. Und aus Anlass des Jubiläums diesmal gleich an zwei Tagen.

Die organisatorischen Fäden hatte der Wariner Wolfgang Griese in der Hand. Von den 26 Schülern des Abi-Jahrgangs – einer ist kurz nach der Wende verstorben – waren 22 anwesend. Griese ließ nichts unversucht, einen „Verschollelenen“ nach 50 Jahren aufzuspüren: den ehemaligen Dabeler Karl-Heinz Behn. „Ich suchte mir alle mit diesen Namen in Deutschland raus, das waren über ein Dutzend Seiten. Auf Seite zwei bereits hatte ich Glück: Karl-Heinz lebt in Dresden“, so Griese.

Die weiteste Anreise hatte Diethelm Wawrok, dem es 1992 beruflich ins tiefste Bayern als Dozent für Erwachsenen-Bildung nach Kaufbeuren verschlug. Inzwischen wohnt er bei Rosenheim. Die Mehrzahl ist aber in der Region geblieben, so etwa der Wariner Heinz-Peter Habl, der sich nach der Wende selbstständig machte „mit einer kleinen Tiefbaufirma. 2008 habe ich sie abgemeldet“.

„In der Klasse gab es nur ein Pärchen: Hans-Jürgen Radke aus Brüel und die Sternbergerin Renate Greif. Die Radkes wohnen heute in Rostock“ plaudert Griese aus dem Nähkästchen. Eingeladen waren auch die Lehrer, so Dr. phil. Till Dahlenburg, der Russisch/ Deutsch-Lehrer, der damalige stellvertretende EOS-Direktor Heinz Engel und der heutige Brüeler Bürgermeister Jürgen Goldberg (Kunst/Geschichte/ Zeichnen). „Ich kam 1964 frisch an die EOS. Die Schüler waren so groß, 11. Klasse“, erinnert sich Goldberg an die 66er-Abiturienten.

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