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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 10:12 Uhr

Sternberg : Durch Stirnbarg wandern

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Klönsnacker besichtigten Miniaturstadt im Maßstab 1:25.

von
erstellt am 29.Okt.2015 | 17:22 Uhr

„Ist das schön“, ist Liselotte Gerhardt begeistert. Die 92-Jährige kann sich gar nicht satt sehen an den Gebäuden in der Miniaturstadt Sternberg. „Da ist auch das Museumshaus, in dem ich groß geworden bin, das älteste Haus der Stadt. Ich bin noch bis zu seinem Tod mit dem Besitzer in Verbindung gewesen“, erzählt die Sternbergerin.

Der Heimatverein hatte zum Klönsnack erstmals in die Außenstelle des Güstrower Bildungshauses eingeladen: zu „Stirnbarg in Miniatur – wie ,wandern‘ dörch Stirnbarg“. Sie habe das Modell durch Zufall entdeckt, sagt Vereinsvorsitzende Anke Bittermann. „Bei meinem zweiten Besuch waren weitere Gebäude dazu gekommen. Das zu sehen, gehört doch auch zur Heimatpflege“, sagt sie.

Das Güstrower Bildungshaus mit Außenstellen in Rostock und Sternberg sei in der Erwachsenenbildung tätig, erfahren die Frauen und Männer von Heidi Morlang. Die Sternberger Miniaturstadt habe 2011 mit dem Projekt „Marktplatz“ erste Konturen bekommen und sei nach Neuauflage mit der Verlängerung mit Mühlenstraße bis zum Mühlentor Ende März diesen Jahres zu Ende gegangen. In der Regel würden die Teilnehmer nach einem halben Jahr wechseln, sagt Morlang. Gebaut wurde im Maßstab 1:25, „zuvor haben wir verschiedene Maßstäbe ausprobiert. Das erste Rathaus war so groß, dass sich drei Teilnehmer dahinter hätten verstecken können“.

Viel Lob gibt es an diesem Nachmittag für die Modelle von den Klönsnackern, die auch auf Details achten wie die Schindeln auf dem Dach, das Fachwerk, der Türdrücker an der Haustür oder die Treppe vor der Gaststätte. Und einig sind sich alle, dass viel zu wenige Leute sehen, was hier geschaffen worden ist.

 
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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